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Erinnerungen an Otto Schemm

ARZBERG Am 27. Mai jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Otto Schemm.

Auf der Bühne fühlte er sich am wohlsten: Das Bild zeigt Otto Schemm in seinem Kostüm als Bänkelsänger. Mit seiner Frau Marta stand er in dieser Rolle in den Stücken "Die Pfingstorgel" und "Der Holledauer Schimmel" auf der Luisenburgbühne.  

ARZBERG Am 27. Mai jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Otto Schemm. Aus diesem Anlass organisieren die Fichtelgebirgsmuseen eine Reihe von Veranstaltungen, um an den Arzberger Mundartschriftsteller, Sänger und Theatermann zu erinnern. Die unterhaltsame Projekt-Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 17. Januar, um 19 Uhr im Festsaal der Arzberger Bergbräu statt.

Die Veranstalter haben ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Theater und Literatur von und in Erinnerung an Otto Schemm auf die Beine gestellt. Carolin Pruy- Popp von der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege wird durch das Programm führen und das Augenmerk auf das Leben und Schaffen des Arzberger Autors lenken.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen an diesem Abend die Rawetzer Geigenmusik und die Bayerisch-Böhmischen Musikanten. Otto Schemm lag der Rückbezug auf regionales Notenmaterial sehr am Herzen, deshalb spielen die Musiker der Rawetzer Geigenmusik unter anderem auch Stücke aus den sogenannten "Fasslnoten". Dabei handelt es sich um alte Notenblätter, die in einem Krautfass in einer Scheune in Hohenberg Mitte der 1960er-Jahre gefunden und von Otto Schemm gemeinsam mit Josef Ulsamer und Emil Händel vom Bayerischen Rundfunk gesichtet und sortiert wurden. Die Bayerisch-Böhmischen Musikanten steuern ebenfalls traditionelle Musik bei, erinnern mit altern Schlagern aber auch an Otto und Marta Schemms junge Jahre und damit an Lieder, die das Ehepaar gerne gehört und gesungen hat.

Da Otto Schemm eine Vielzahl von abendfüllenden Theaterstücken und Sketchen geschrieben hat, darf selbstverständlich auch dieser Bereich seines kulturellen Schaffens nicht fehlen. Auf der Bühne stehen in zwei kurzen Szenen zwei langjährige Weggefährten des Autors: Kurt Rodehau und Marion-Stowasser-Fürbringer, die bereits als Schülerin mit Otto Schemm Theater gespielt hat.

Kurt Rodehau ist seit vielen Jahrzehnten auf den Brettern, die die Welt bedeuten, als leidenschaftlicher Schauspieler tätig und erhielt für seine Leistungen sogar die goldene Ehrennadel vom Bund Deutscher Amateurtheater. Marion Stowasser- Fürbringer war bei vielen Theaterveranstaltungen mit Stücken aus Schemms Feder dabei und zudem lange Jahre Leiterin der Theatergruppe Röthenbach. Die beiden Urgesteine des regionalen Mundarttheaters unterhalten an diesem geselligen Abend das Publikum mit Otto Schemms Sketchen "Das Länderspiel" und "Mensch ärgere dich nicht". Im zweiten Stück ist auch Schemms Tochter Christl "Muck" Schemm mit von der Partie. Sie rundet die Auftaktveranstaltung zum Otto-Schemm-Projekt mit Lesungen aus Werken ihres Vaters ab.

Vom 20. März bis 4. Oktober lädt das Volkskundliche Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth zu einer Ausstellung über das Leben und die Arbeit Otto Schemms ein. Mithilfe von Muck Schemm hat Sindy Winkler vom Museum eine breite Palette von Originalhandschriften, Büchern, Dokumenten, Bildern, Musik- und Filmaufnahmen, Plakaten und vielem mehr zusammengetragen. Beim Gang durch die Ausstellung können sich die Besucherinnen und Besucher viele Ereignisse und Veranstaltungen in Erinnerung rufen und in das künstlerische Schaffen Otto Schemms eintauchen.

    
    

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