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Buntes Treiben in allen fünf Höchstädter Gaststätten

Die Peter-und-Paul-Kirche steht am Sonntag im Mittelpunkt. Dann feiert Höchstädt Kirchweih. In den fünf Gaststätten der 1 100-Einwohner-Gemeinde geht es von Freitag bis Montag rund.

Mit einem Prosit auf eine gelungene Dorfkirchweih begrüßen Bürgermeister Gerald Bauer (Bildmitte) und seine Stellvertreter Uwe Döbereiner (links) und Martin Schikora die Gäste in Höchstädt im Fichtelgebirge.  

Die Peter-und-Paul-Kirche steht am Sonntag im Mittelpunkt. Dann feiert Höchstädt Kirchweih. In den fünf Gaststätten der 1 100-Einwohner-Gemeinde geht es von Freitag bis Montag rund.

SPORT, SPIEL UND SPASS

Die Fußballer des ATV Höchstädt haben am Samstag, 14. September, zweimal Heimrecht. Um 13 Uhr trifft die zweite Mannschaft in der A-Klasse auf die SV Selb II. In der Kreisklasse spielt die erste Mannschaft um 15 Uhr zu Hause am Schlosshügel gegen Kickers Selb II.

Am Sonntag, 15. September, sind die Motorradfreunde diesmal Ausrichter der Kirchweihspiele. Hinter dem Bauwagen in der Ortsmitte treffen sich Mannschaften zum lustigen Wettbewerb. Anmeldungen nimmt Frank Lauterbach, Telefon 0172/7619128, an.


Höchstädt ist mit seinen 1 100 Einwohnern eine der kleinsten Gemeinden im Fichtelgebirge. Dafür lebt die Gemeinde ihre Wirtshauskultur. Mit dem Landgasthof Reichsadler (samt Tanzsaal Bugatti) verfügt die Gemeinde über einen Vorzeigebetrieb mit großem Biergarten und Gästezimmern. Dem stehen die Familienbetriebe Gasthof Rotes Ross (Familien Schütze und Wittig) sowie der Gasthof Einhorn (Familie Thüring) in nichts nach. Die einen jagen, die anderen schlachten sogar noch selbst. Die Gastwirtschaft der Familie Küspert ist ein reines Bierlokal, wie man es noch von früher her kennt. Nummer fünf im Bunde ist die Berggaststätte Schlosshügel, die der ATV Höchstädt seit zwei Jahren in Eigenregie betreibt.

Vier der fünf Gaststätten bieten am kommenden Wochenende klassische Kirchweihgerichte wie Wild, Fisch und Braten sowie Brotzeiten an. Knapp 5 000 Essen und etwa 7 500 Klöße kommen an den vier "Höchstädter Feiertagen" aus den jeweiligen Küchen auf den Tisch. Der Andrang in den Wirtshäusern ist bei dieser traditionellen Dorfkirchweih groß. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also vorbestellen.

Am Sonntag, 15. September, steht dann der Kirchweih-Gottesdienst im Mittelpunkt, der um 10 Uhr in der Peter-und-Paul-Kirche von Pfarrerin Ellen Meinel gehalten wird. Der Posaunenchor, der in diesem Jahr Jubiläum feiert, wird den Gottesdienst mitgestalten und auch den Kirchweih-Umzug vom Oberdorf hinunter ins Zentrum anführen, der vor dem Kirchgang angesetzt ist. Die politische Gemeinde, alle Vereine und die gesamte Bevölkerung sind herzlich eingeladen, mitzulaufen.

Als schöne Tradition haben sich auch die Kirchweih-Gaudi-Spiele am Sonntagnachmittag etabliert. Diesmal sind die Motorradfreunde der Ausrichter des nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerbs, an dem sich Mannschaften ab vier Personen beteiligen können.

Der Kirchweih-Ausklang am Montag beginnt mit einem Frühschoppen und diversen Schafkopf- oder Skatrunden. Mittags und abends bieten die Köchinnen und Köche dann noch einmal alles, was eine klassische Dorfkirchweih ausmacht, ehe in den Abendstunden dann - auch das ist guter Brauch - die "Kirwa-Sau" symbolisch begraben wird.

    
    

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