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Die Musikfans feiern unter freiem Himmel

Ein Jahr kann lang sein - zumindest für die Festival-Freunde aus Hof und Umgebung. Schließlich ist das Open-Air-Angebot hier recht überschaubar. Doch am kommenden Samstag, 15. Juni, bringt das beliebte "IN.DIE.

Ein bunt gemischtes Publikum von Menschen, die Musik lieben, erwartet Festival-Freunde in Hof. Dieses Jahr spielen zehn Bands auf zwei Bühnen. Fotos (2): -eck   » zu den Bildern

Ein Jahr kann lang sein - zumindest für die Festival-Freunde aus Hof und Umgebung. Schließlich ist das Open-Air-Angebot hier recht überschaubar. Doch am kommenden Samstag, 15. Juni, bringt das beliebte "IN.DIE.musik"-Festival erneut Glanz auf den Hofer Volksfestplatz - zum 13. Mal.

TICKETS SICHERN

Karten gibt es im Vorverkauf für 18 Euro (Schüler und Studenten 14 Euro) an folgenden regionalen Vorverkaufsstellen:

• Frankenpost-Ticketshop, Poststraße 9/11, Hof

• Zur Linde, Lindenstraße 2, Hof

• Landbierdealer, Westendstraße 43, Hof

• Stadt-Apotheke Naila, Marktplatz 14

• Regnitz-Apotheke, Inselweg 4, Regnitzlosau

An der Abendkasse kostet der Eintritt 23 Euro, ermäßigt 19 Euro.

Weitere Infos unter

www.indie-musik-festival.de .


LINE-UP

BÜHNE 1:

• 14.30 bis 15 Uhr: Bauschaum

• 15.45 bis 16.25 Uhr: Maffai

• 17.20 bis 18.05 Uhr: Gaffa Tape Sandy

• 19.05 bis 20.05 Uhr: Mono & Nikitaman

• 21.15 bis 22.20 Uhr: Leoniden

• 22.50 bis 0 Uhr: Frittenbude

BÜHNE 2:

• 15.05 bis 15.45 Uhr: Jake Martin

• 16.30 bis 17.15 Uhr: Dollars for Deadbeats

• 18.10 bis 18.55 Uhr: The Yawpers

• 20.10 bis 21.05 Uhr: Mobina Galore

Einlass ist am Samstag, 15. Juni, ab 14 Uhr. Bis Mitternacht fegt die Party über den Freiheitshallen-Parkplatz. Und danach trifft man sicher wieder den einen oder anderen Festivalgänger in der Hofer "Linde" an.


von Tina Eckardt

HOF Kleiner, aber feiner als die großen Brüder und Schwestern der deutschen Festival-Szene präsentiert sich das Hofer Pendant. Und ein bisschen kann man es auch als Sprungbrett für junge, manchmal noch unbekannte Bands sehen. Denn viele, die später die großen Bühnen rockten - man denke nur an Ash 2010 oder Kraftklub 2011 - hatten in Hof einst ein intimes Stelldichein mit den vielen treuen Fans. Früher noch im Ossecker-Stadion angesiedelt, zog das "IN.DIE.musik"-Festival 2017 auf den Parkplatz der Freiheitshalle um.

Und dieser Mut wurde belohnt: Die Großzügigkeit des Platzes wird für mehrere Bühnen, Verkaufsstände mit Biergarten, Chill-Zone und Gastronomie genutzt, ohne dass das familiäre Flair flöten geht. "Ein erneuter Umzug zurück ins Stadion kommt für uns derzeit nicht in Frage", sagt Patrick Leitl vom veranstaltenden Verein "IN.DIE.musik". "Das wäre allein logistisch nicht machbar. Dafür ist das Festival mittlerweile zu groß." Zirka 2 000 Leute waren es im vergangenen Jahr - und auch diesmal zeichnet sich ein gutes Ergebnis ab. Patrick Leitl: "Der Vorverkauf läuft so gut wie noch nie. Wir hatten zehn Tage vor dem Festival noch nie so viele Karten verkauft wie heuer." 80 Helfer rund um den "IN.DIE.musik"-Verein sorgen hinter den Kulissen, bei Auf- und Abbau, Kasse, Catering, Booking und Werbung dafür, dass alles glattgeht.

Mehr und mehr entwickelt sich das Musik-Ereignis zu einem Fest für die ganze Familie, denn die alteingesessenen "Indie-Fans" haben inzwischen selbst Nachwuchs - und bringen die Kleinen selbstverständlich mit. Ohrenschützer drauf, fertig ! "Das IN.DIE.musik-Festival wird wieder eine familiäre Fete der Superklasse werden. Es wird Stände geben, vier Essensstände, Kaffee und Kuchen und an die Kleinsten haben wir natürlich auch gedacht", versichert Patrick Leitl. Diese Lässigkeit und unaufgeregte Atmosphäre ist das Geheimrezept des Hofer Festivals - friedlich feiern hier Leute aus allen möglichen musikalischen Richtungen zusammen, hängen auf den Stufen der Freiheitshalle ab und lassen sich das eine oder andere Bierchen, Hofer "Wärscht" oder einen Burger schmecken. Wer pogen will, ist ganz vorne vor einer der beiden Bühnen richtig, denn hier kann‘s richtig zur Sache gehen.

Und die Festival-Macher versprechen heuer, noch eins drauf zu setzen: Insgesamt zehn Bands werden auf zwei Bühnen spielen. Headliner sind die Leoniden : Das Quintett aus Kiel hat sich in der deutschen Indie-Pop-Szene mittlerweile einen Namen gemacht. Die Kombo verbindet Indie-Rock mit Funk, Hip-Hop und vielen Elementen aus den 80er Jahren. Nach Hof sind sie auf den großen Bühnen des Hurricane- und des Southside-Festivals zu erleben.

Ebenfalls im diesjährigen Line-up stehen das Punkrock-Duo Mobina Galore aus Kanada, die Rock’n’Roll-Band The Yawpers mit Folk, Punk, Rockabilly, Alternative Country, Garagenrock und Blues aus den USA, die Punkrock-Kombo Dollars for Deadbeats aus München und Mono & Nikitaman überzeugen mit einer Mischung aus Dancehall, Reggae, Hip-Hop, Pop und Punk. Electropunk steuern die Jungs von Frittenbude bei, während die Briten von Gaffa Type Sandy auf slackig-schrammelige Rockmusik setzen. Maffai liegen zwischen "wütendem Indie und und filigranem Post-Punk", Jake Martin bietet Akustikpunk und nicht zuletzt kommen mit Bauschaum drei sympathische Chaoten, die mit echtem Hofer Funpunk aufwarten.

Dass sich Patrick Leitl alle zehn Bands anhört, versteht sich von selbst. "Persönlich freue mich vor allem auf die Leoniden und Mobina Galore aus Kanada." Und dem schließen sich mit Sicherheit viele an - am Samstag !

    
    

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