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Anleitung zum Insektenschutz

WUNSIEDEL Welche Möglichkeiten Grundbesitzer haben, um auf ihren Flächen Insektenlebensräume zu erhalten, darüber informiert eine neue Broschüre des Naturparks Fichtelgebirge in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Bildungsstätte

WUNSIEDEL Welche Möglichkeiten Grundbesitzer haben, um auf ihren Flächen Insektenlebensräume zu erhalten, darüber informiert eine neue Broschüre des Naturparks Fichtelgebirge in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Bildungsstätte Hohenberg. Die Idee dazu wurde im Arbeitskreis Blühendes Fichtelgebirge unter Federführung des Fichtelgebirgsvereins und unter Beteiligung der weiteren Naturschutzverbände und Vertretern der Landwirtschaft geboren.

HIER GIBT’S DAS HEFT

Die Broschüre ist in der Geschäftsstelle des Naturparks Fichtelgebirge im Landratsamt Wunsiedel, Jean-Paul-Straße 9, erhältlich.


"Wo der kleine Ampfer nicht wächst, fliegt auch kein Violetter Feuerfalter und wo abgestorbene Pflanzen über den Winter nicht stehenbleiben dürfen, können viele Insekten oder deren Larven nicht überwintern", erklärt ÖBI-Vorsitzender Udo Benker-Wienands zwei einfache Zusammenhänge, die in der Broschüre anhand von Beispielen aus dem Fichtelgebirge erläutert werden. Denn, wie Christian Kreipe, einer der Autoren der Broschüre, hinzufügt: "Viele Insekten sind auf ganz bestimmte Futterpflanzen angewiesen. Der Lebenszyklus der Insekten zieht sich über das ganze Jahr hin. Wenn Ei, Larve oder Puppenstadium eines Insekts nicht den richtigen Platz finden oder weggemulcht werden, dann fliegt im Sommer eben auch kein Schmetterling oder Käfer."

Gestaltet wurde die Broschüre von der Schwarzenbacher Grafikerin Swanti Bräsecke-Bartsch, der das Bestehen der Artenvielfalt im Fichtelgebirge am Herzen liegt. Die Texte sind bewusst kurz und prägnant gehalten und mit beeindruckenden Bildern heimischer Fotografen aus dem Fichtelgebirge illustriert. "Nur wer weiß, welche wunderbaren und faszinierenden Lebewesen im Altgras am Wegesrand, in der Hecke oder auf der mageren Wiese leben, wird diese auch schützen", ist sich Naturpark-Geschäftsführer Ronald Ledermüller sicher.

    
    

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