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Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde

Das geflügelte Wort "Bestseller" wird zwar gerne und inflationär verwendet, ist aber im Fall der populären Buchreihe "Lebensart genießen in . . ." sehr zutreffend. Nun gibt es eine aktualisierte Ausgabe rund ums Fichtelgebirge.

Michael Meier
Es ist vollbracht: Die Neugestaltung des Erfolgsbuches "Lebensart genießen - im Fichtelgebirge" blickt einer erfolgreichen Zukunft entgegen und die Macher haben ihren Spaß dabei (von links): Ferdinand Reb, Sybille Kießling, Dr. Oliver van Essenberg, Thomas Edelmann und Birgit Simmler. Foto: Michael Meier  

Das geflügelte Wort "Bestseller" wird zwar gerne und inflationär verwendet, ist aber im Fall der populären Buchreihe "Lebensart genießen in . . ." sehr zutreffend. Nun gibt es eine aktualisierte Ausgabe rund ums Fichtelgebirge.

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• ISBN: 978-3-9818551-1-1

• Preis: 19,95 Euro, 304 Seiten, 500 Abbildungen.

• Verlag: selekt, Bamberg

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www.lebensart-fichtelgebirge.de


von Michael Meier

WUNSIEDEL Der promovierte Literaturwissenschaftler Dr. Oliver van Essenberg hat es sich in den späten 2000er Jahren zur Aufgabe gemacht, die Lebenskultur und das Flair einer ausgewählten Stadt oder Region als liebevoll ausgearbeitetes Konzentrat zwischen zwei Buchdeckel zu bringen. Angefangen hat diese Serie in seinem eigenen "Selekt Verlag" mit einem Loblied auf van Essenbergs Heimatstadt Bamberg. Es folgten unter anderem Nürnberg, Regensburg, Würzburg oder Franken im Allgemeinen. Als Chefredakteur ist er zusätzlich für das jährlich erscheinende Magazin "ZUKUNFT Fichtelgebirge" verantwortlich sowie für das Projekt "Hüben und Drüben", welches Entdeckertipps aus dem Fichtelgebirge und dem Karlsbader Land präsentiert.

Verliebt ins
Fichtelgebirge

Vor knapp sechs Jahren war es dann so weit: Dr. Oliver van Essenberg entdeckte unsere Region als Grundlage für sein Werk "Lebensart genießen - im Fichtelgebirge". "Ganz am Anfang wollte ich eigentlich nicht hierher kommen, sondern das Fichtelgebirge als Kapitel im Lebensartbuch über Bayreuth einbinden. Mir hat diese Gegend jedoch während meiner Recherchen immer mehr gefallen, ich habe mich regelrecht in das Fichtelgebirge verliebt", schwärmt der Autor im Rahmen einer Buchvorstellung in den Räumen der Luisenburg. Er erzählte, dass seine Oma und seine Mutter aus Münchberg stammen und daher eigentlich ein Bezug zur Region gegeben sei. "Ich habe 2013 mit dem ersten Band begonnen, ein Jahr später war er druckreif. Zum ersten Mal war nun keine Stadt, sondern eine ländliche Region im Mittelpunkt", so der Autor.

Gemeinsam mit dem Förderverein Fichtelgebirge und seiner Vorsitzenden Sybille Kießling wurde dann kräftig die Werbetrommel gerührt. Dr. Oliver van Essenberg war zu dieser Zeit gern gesehener Gast bei der Sommerlounge sowie anderen Veranstaltungen.

Und wie sollte es anders sein ? Der Umsatz des liebevoll ausgearbeiteten Lobliedes auf das Fichtelgebirge ging steil nach oben: "Wir hatten mit der zweiten Auflage insgesamt 11 700 verkaufte Bücher, die Städteführer lagen durchschnittlich bei rund 10 000 Exemplaren. Für die zweite Ausgabe sind vorläufig 5 000 für den Druck eingeplant, davon sind 2 000 schon verkauft", freut sich der bekennende Wahl-Fichtelgebirgler. Und das war auch der Grund für das Treffen auf dem Luisenburg-Areal: Die Präsentation des Buches "Lebensart genießen - im Fichtelgebirge" in der Version 2.0. "Rund die Hälfte des Buches ist neu oder gut überarbeitet, denn es hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Selbst die eingesessenen Fichtelgebirgler sollen damit ihre Gegend wieder neu entdecken können", meint Sybille Kießling, die auch darauf verweist, dass der Band ein Teil der populären Kampagne "Freiraum für Macher" ist.

Werbung für die Schönheit der Region

"Wir würden uns freuen, wenn es erneut eine große Verbreitung findet und mit seinen Inhalten für unser schönes Fichtelgebirge wirbt", unterstrich Thomas Edelmann, Leiter der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge, die hinter dieser Kampagne steckt. "Wir haben ein neues Selbstbewusstsein im gesamten Fichtelgebirge entwickelt. Die Menschen haben alles, was sie wissen müssen, nun in einem Buch." Und dieser Umstand war auch Ferdinand Reb, Chef der Tourismuszentrale Fichtelgebirge wichtig. Er freute sich, dass man den Gästen nun keine Tüte voller Prospekte mehr in die Hand drücken muss. "Wir müssen jedoch durch Innovationen schauen, dass wir interessant bleiben für Gäste und Bewohner.

Luisenburg-Chefin Birgit Simmler kann dies nur bestätigen: "Ich merke, dass ich internationalen Gästen das Buch mit Freude in die Hand drücken kann und diese damit auf Entdeckungstour gehen. Die verstreuten Highlights und Tipps haben etwas von einer Schnitzeljagd und man sieht vieles von der Gegend."

Stellvertretender Landrat Roland Schöffel bestätigt ebenso die Beliebtheit des Buches und verspricht, es auch weiterhin als Geschenk für Gäste des Landratsamtes zu forcieren. Weiterhin wird es für die touristische Pressearbeit verwendet: Die IHK und das "Freiraum für Macher"-Team geben es auch mit Freude als Buchgeschenk weiter. Zahlreiche Gastautoren und Fotografen haben mit Beiträgen an der Neugestaltung mitgewirkt. Unter anderem gehören hier Sabine Dittrich, Karla Fohrbeck, Eugen Gomringer, Alexandra Hentschel, Dietmar Herrmann, Klaus Jahn, Christof Kaldoneck, Laura Krainz-Leupoldt, Ronald Ledermüller, Beate Roth, Josef Schmidt sowie Wilhelm Siemen dazu. Und Birgit Simmler schrieb den Leitartikel "Mein Fichtelgebirge".

Dr. Oliver van Essenberg bringt es auf den Punkt: "Wir wollen mit dem Buch allen nochmal zurufen: ,Geht hin, ins Fichtelgebirge.‘ Ich hatte fünf Jahre Zeit gehabt, nochmals tiefer einzutauchen und merkte, dass das Fichtelgebirge als sehr guter Geheimtipp bei den Menschen gehandelt wird." Nach seiner Einschätzung erleben ländliche Regionen wie unsere derzeit eine Renaissance. "Großstädte haben augenscheinlich ihren Zenit schon überschritten."

    
    

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