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Artmann gegen Neubau einer Müllverbrennung

EGER Die zur Hälfte der Stadt Cheb (Eger) gehörende Gesellschaft Terea will eine große Müllverbrennungsanlage bauen. Sie soll nicht nur die 32 Tonnen Müll verbrennen, die jedes Jahr im Egerer Raum anfallen, sondern auch Wärme erzeugen.

EGER Die zur Hälfte der Stadt Cheb (Eger) gehörende Gesellschaft Terea will eine große Müllverbrennungsanlage bauen. Sie soll nicht nur die 32 Tonnen Müll verbrennen, die jedes Jahr im Egerer Raum anfallen, sondern auch Wärme erzeugen. Nicht einverstanden damit ist Grünen-Kreisrätin Brigitte Artmann. Sie hat EU-Umweltkommissar Janez Potocnik darum gebeten, auf eine korrekte Durchführung einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Müllverbrennungsanlage Terea Cheb s.r.o. zu achten. "Eine mit EU-Mitteln finanzierte große Müllverbrennungsanlage, die dann wohl etwas mehr als nur 32 Tonnen Müll verbrennen muss, unterliegt denselben Gesetzen wie der Ausbau des Kernkraftwerkes Temelin. Die Personen in möglicherweise betroffenen Gebieten müssen gehört werden", so Artmann in einer Mitteilung. Da das Fichtelgebirge nach Osten offen sei und bei winterlichen Ost-Inversions-Wetterlagen stark betroffen wäre, müssten ihrer Meinung nach die Menschen in diesem Gebiet auf jeden Fall an einer UVP beteiligt werden. Außerdem sei die bereits vorhandene Quecksilberbelastung von Marktredwitz bis in den Skalka-Stausee bei Cheb als Vorbelastung zu werten. Bei jeder Müllverbrennung fällt ebenfalls Quecksilber an und wird von keinem Filter zurückgehalten. Genau wie die tschechische Umweltschutzorganisation Arnika vertritt auch Artmann die Ansicht, dass vor der Müllverbrennung Recycling stehen müsse, "vor allem wenn die EU mit Steuergeldern fördern soll".

    
    

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