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Kollegen springen ein

Nachdem das gesamte SO PLANT DIE KIRCHE IHRE GOTTESDIENSTE So sieht die vorläufige Planung für die katholischen Gottesdienste aus:

Auch er ist, wie auch etliche seiner Kollegen aus dem Kulmbacher Pfarreienverbund, gerade in Quarantäne: Pfarrer Hans Roppelt ist aber nicht infiziert. Foto: pr  

Nachdem das gesamte

SO PLANT DIE KIRCHE IHRE GOTTESDIENSTE

So sieht die vorläufige Planung für die katholischen Gottesdienste aus:

Die Messfeiern am kommenden Sonntag um 9 Uhr in Kulmbach St. Hedwig und um 10.30 Uhr in Kulmbach Unsere Liebe Frau werden durch Wortgottesfeiern ersetzt. Die Messfeier am Sonntag um 10.30 Uhr in Neudrossenfeld muss ausfallen.

Für die Erstkommuniongottesdienste am Sonntag um 9 Uhr in Motschenbach und um 10.30 Uhr in Mainleus ist zu beachten, dass daran nur die Erstkommunionkinder und deren angemeldeten Familien und Freunde teilnehmen dürfen. Das gilt auch für die anderen Erstkommunionen in den kommenden Wochen.

Diese sind folgendermaßen geplant:

Sonntag, 27. September, Kulmbach, Unsere Liebe Frau, 10 Uhr und 11.30 Uhr

Sonntag, 4. Oktober, Kulmbach, St. Hedwig 9.30 Uhr und 11 Uhr

Sonntag, 11. Oktober, Thurnau, St. Marien, 10.30 Uhr

Sonntag, 18. Oktober, Thurnau, St. Marien, 10.30 Uhr, für die Neudrossenfelder Kommunionkinder, da in der Neudrossenfelder Kirche zu wenig Platz ist.

Ein wichtiger Hinweis: Die Gottesdienste und Kommunionfeiern können wie geplant stattfinden, soweit es keine anderen staatlichen Einschränkungen dafür gibt. Bei Änderungen werden die Eltern möglichst zeitnah informiert. "Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis", schreibt Pfarrer Hans Roppelt am Ende seiner Mitteilung.


pastorale Team des Kulmbacher Pfarreienbundes in Quarantäne ist, mussten Ersatzlösungen her. Die wurden jetzt gefunden.

KULMBACH Das gesamte pastorale Team des katholischen Pfarreienverbundes Kulmbach Stadt und Land - außer Kaplan Florian Sassik - befindet sich, wie bereits berichtet, bis einschließlich 23. September in Quarantäne. Die ist verhängt worden, nachdem bei einer Pfarrgemeinderatssitzung ein Mitglied positiv auf Covid 19 getestet wurde. "Durch die Mithilfe von Seelsorgern aus den Nachbargemeinden können aber am kommenden Wochenende fast alle Gottesdienste stattfinden", freut sich leitender Pfarrer Hans Roppelt. Er spricht seinen Kollegen aus den benachbarten Pfarrgemeinden ein großes Lob aus: "Alle waren sehr kooperativ, Mitarbeiter haben von sich aus angeboten, einzuspringen. Das war wunderbar." So sei es möglich gewesen, die wichtigsten Gottesdienste zu planen. Lediglich Der Gottesdienst in Neudrossenfeld wird nach Roppelts Angaben ausfallen. Aufgrund der geltenden Regeln hätten derzeit aber zur Neudrossenfelder Kirche lediglich elf Personen Zutritt.

"Jetzt gilt es, auszuharren", sagt Pfarrer Roppelt, der ebenso wie seine Kollegen und viele andere Mitglieder der Pfarrgemeinden Unsere Liebe nun eine Zwangspause einlegen muss. Seinen "Zieltag" hat Roppelt fest im Auge: Es ist der 24. September. "Wenn es mir am 23. September, dem letzten Tag meiner Quarantäne, immer noch gut geht, darf ich am Tag danach wieder das Licht der Welt erblicken", sagt der Pfarrer.

Die Zeit, in der er jetzt im Haus bleiben und keine anderen Menschen treffen darf, will Roppelt nutzen, um Dinge, die sonst liegenbleiben, vor- oder nachzuarbeiten. Und Roppelt telefoniert täglich mit dem Gesundheitsamt. Die Behörde ruft bei allen Personen, die in häuslicher Isolation bleiben müssen, regelmäßig an, um sich nach deren Befinden zu erkundigen.

Ihm geht es gut, betont Roppelt. Er sei gesund, könne, wenn auch nicht in gewohntem Maß, arbeiten. Dabei verliert er aber andere nicht aus dem Blick, die durch die Quarantäne schwer betroffen sind. Roppelt denkt da an den Schreiner, der selbständig ist und nur Geld verdient, wenn er auch Aufträge abarbeiten kann. Er muss jetzt ebenfalls zu Hause bleiben, nachdem er an der Pfarrgemeinderatssitzung teilgenommen hat. "Ich kann jetzt einfach die Dinge tun, die ich schon lange machen wollte. Bei dem Handwerker geht es um die Existenzt", sagt Roppelt nachdenklich. Er kennt noch einen anderen Fall. Eine Kirchenmitarbeiterin sei jetzt in Quarantäne, weil der Friseur, bei dem sie kürzlich gewesen ist, positiv getestet worden sei. Er selbst und alle seine Kunden sind jetzt daheim. "Für mich selbst ist die Quarantäne nicht tragisch." Bei anderen sehe das anders aus.

    
    

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