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Tiefgarage nach Pkw-Brand gesperrt

Ein verheerendes Feuer hat in der neuen Tiefgarage unter dem EKU-Platz schweren Schden angerichtet. Statitiker müssen jetezt prüfen, was zu tun ist. Auch an der Oberfläche ist der Platz teilweise gesperrt.

Ein r riesiges Aufgebot an Feuerwehrfahrzeugen war wegen des Brandes im Einsatz. Weil die Rettungsfahrzeuge gleich mehrere Straßen in der Innenstadt blockierten, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, so lange die löscharbeiten noch liefen. Fotos: pr/Feuerwehr   » zu den Bildern

Ein verheerendes Feuer hat in der neuen Tiefgarage unter dem EKU-Platz schweren Schden angerichtet. Statitiker müssen jetezt prüfen, was zu tun ist. Auch an der Oberfläche ist der Platz teilweise gesperrt.

KULMBACH Ein Pkw-Brand in der Tiefgarage EKU-Platz beschäftigte zahlreiche Feuerwehren am Montagvormittag" heißt es im Bericht der Kulmbacher Feuerwehr. Ein Auto geriet in der Nähe vom Treppenhaus Klostergasse in Brand. Auf Grund der starken Verrauchung wurde nach dem Einsatzstichwort "B4 Brand Pkw in Tiefgarage" alarmiert. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurden insgesamt 18 Atemschutztrupps eingesetzt. An den Treppenhäusern wurden Hochleistungslüfter aufgestellt, um den Rauch über die Ein- und Ausfahrt ins Freie zu drücken.

Bei dem Einsatz wurden vier Personen verletzt und vom BRK betreut und teilweise in Klinikum eingeliefert. Das ausgebrannte Fahrzeug wurde mit Hilfe von "Go-Jacks" zur Einfahrt gerollt und anschließend von einem Abschleppunternehmen aus der Garage gezogen.

Ein hinzugerufener Statiker lies die Deckenträger in dem Brandbereich mit Stützen sichern. Seit Dienstag bis auf weiteres ist die Tiefgarage geschlossen, bis die Frage der Tragfähigkeit endgültig geklärt ist.

Der Einsatz für die Feuerwehr Kulmbach war nach 4,5 Stunden beendet. Wegen der Vielzahl an Einsatzfahrzeugen waren größere Verkehrsbehinderungen die Folge. An der Einsatzstellen waren auf Vertreter der Stadt Kulmbach unter anderem Oberbürgermeister Ingo Lehmann, vom Ordnungsamt Kathleen Eber und vom Tiefbauamt Michael Kuhnlein. Vom Landratsamt war Sachgebietsleiter Heinrich Rauh vor Ort.Die Kulmbahcer Stadtverwaltung berichtet, dass gegen 9.45 Uhr am Montag die Brandmeldeanlage der Tiefgarage den Alarm aufgrund eines aus bisher noch nicht geklärter Ursache brennenden Pkw ausgelöst hatte. Neben der Kulmbacher Feuerwehr waren auch die Feuerwehren aus Höferänger, Kirchleus und Kauerndorf vor Ort. Aufgrund der starken Rauchentwicklung rückte auch die Mainleuser Feuerwehr mit Atemschutzträgern aus. Auch das Technische Hilfswerk sowie das BRK und die Polizei waren im Einsatz.

Niemand kam ernsthaft Personen zu Schaden. Vier Menschen mussten vor Ort rettungsdienstlich versorgt werden, darunter auch der Halter des brennenden Wagens. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, anschließend begann die Entrauchung der Tiefgarage.

Der Zugang zur Tiefgarage war zwischenzeitlich komplett gesperrt, im späteren Verlauf des Montags konnten die Halter der dort noch geparkten Fahrzeuge mit ihren Autos aus der Tiefgarage wieder herausfahren. Die Stadt hatte zu diesem Zweck die Schranken dauerhaft geöffnet.

Umgehend waren auch bereits zwei Sachverständige vor Ort, um die Statik im unmittelbaren Umfeld des Brandes zu prüfen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass zunächst drei Betonreihen der Tiefgarage mit Stahlträgern gestützt werden müssen.

Da die Statik auch im mittelbaren Umfeld in der Tiefgarage geprüft und auch die Fläche oberhalb des Brandes am EKU-Platz untersucht werden muss, bleibt der Bereich des EKU-Platzes im vorderen Teil (Ecke Imbiss Buchbindergasse) sowie die gesamte Tiefgarage unterhalb des EKU-Platzes vorerst gesperrt.

Die Tiefgarage unterhalb der Dr.-Stammberger-Halle ist weiterhin nutzbar, lediglich der Tunnel zur Durchfahrt in den anderen Teil der Tiefgarage ist gesperrt.

Oberbürgermeister Ingo Lehmann äußert sich wie folgt zu dem Geschehen: "Ein großer Brand im Stadtzentrum hätte verheerende Folgen haben können. Ich bin der Feuerwehr mit Einsatzleiter Markus Babo sowie allen weiteren Einsatzkräften der Rettungsorganisationen und der Polizei sehr dankbar, dass sie unverzüglich und professionell gehandelt haben und die Lage schnell im Griff hatten. Die Tiefbauabteilung der Stadt steht nun im engen Kontakt mit den Architekten und Statikern der Tiefgarage, um schnellstmöglich alle nötigen Untersuchungen und Prüfungen durchführen zu können. Bis die Tiefgarage wieder vollständig genutzt werden kann, wird es aber vermutlich etwas Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch können wir froh sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist und niemand zu Schaden kam", so der Oberbürgermeister.

    
    

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