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Löcher und Gräben machen weiter Ärger

Die Bauarbeiten rund um das Gewerbegebiet am Goldenen Feld ziehen sich weiter hin. Die Firma flickt nun wenigstens notdürftig. Wann die vielen aufgegrabenen Stellen fachgerecht repariert werden, bleibt weiter offen.

Schotter in den aufgefrästen Stellen, an anderen Orten notdürftig asphaltiert: Noch immer sind zwischen der Vorwerkstraße und dem Goldenen Feld zahlreiche aufgegrabene Löcher. Wann sie verschlossen werden, weiß keiner. Foto: pr  

Die Bauarbeiten rund um das Gewerbegebiet am Goldenen Feld ziehen sich weiter hin. Die Firma flickt nun wenigstens notdürftig. Wann die vielen aufgegrabenen Stellen fachgerecht repariert werden, bleibt weiter offen.

KULMBACH Es geht voran, wenn auch weiterhin buchstäblich holprig. Das Desaster, das eine schwedische Firma, die von Vodafone beauftragt ist, in den Bereichen Vorwerkstraße, Lichtenfelser Straße, Kreuzstein und am Goldenen Feld Glasfaserkabel für schnelle Internetverbindungen zu installieren, ist noch weit entfernt davon, behoben zu sein. Einige der Gräben und Löcher, die die Firma zum Teil schon Anfang des Jahres in Straßen, Geh- und Radwege gegraben hat, seien inzwischen notdürftig geflickt, erklärt Michael Kuhnlein vom Kulmbacher Tiefbauamt. "Aber wann diese Baustelle abgeschlossen sein wird, kann man bei der Firma nicht sagen." Vorerst sei die verkehrsrechtliche Erlaubnis, die für die Arbeiten benötigt wird, bis zum 16. September ausgestellt. Aber die Stadt sei durchaus darauf eingestellt, diese Erlaubnis zu verlängern, wenn das zum erhoffen Erfolg führt. Nicht nur die Anlieger der betroffenen Straßen, auch die Stadt Kulmbach hat längst die Nase voll von dieser immer wieder Ärger verursachenden Dauerbaustelle. Das wird Konsequenzen haben, betont Michael Kuhnlein. "Diese Firma kommt in Kulmbach nicht mehr rein, das war das erste und das letze Mal."

Es war noch Winter, als die Schweden und später dann auch von ihr beauftragte Subunternehmen, mit den Verkabelungsarbeiten begonnen haben. An zahlreichen Stellen wurde aufgegraben. Dann war erst mal Schluss mit den Arbeiten. Die Corona-Pandemie soll schuld gewesen sein. Ordentlich wieder verschlossen wurde praktisch keines der Löcher.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer reagierten wütend. Wer zu schnell über einen der quer über die Fahrbahnen verlaufenden Gräben fuhr, musste um seine Reifen und Felgen fürchten. Von notdürftig mit grobem Schotter verschlossenen Gräben wurden Steine in die Luft geschleudert, wenn ein Fahrzeug die Stellen zu schnell passierte. So manches Mal wurden Fahrzeuge getroffen und beschädigt, machen Betroffene ihrem Ärger Luft.

Einer davon ist der Unternehmer Michael Möschel. Er hat in der Lichtenfelser Straße eine Autovermietung. Mehrere Fahrzeuge, die auf seinem Grundstück stehen, haben inzwischen Dellen. Ein Schaden, auf dem Möschel wohl sitzenbleiben wird. So ganz erschließt sich Möschel bis heute nicht, nach welchem System die Schweden arbeiten. Inzwischen werde an einigen Stellen wieder gearbeitet, bestätigt auch Michael Kuhnlein von der Stadtverwaltung. In der Melkendorfer Straße, am Kreuzstein, in der Lichtenfelser Straße und zum Teil auch am Goldenen Feld sei asphapltiert worden. Aber das sei keineswegs flächendeckend in den Straßenzügen geschehen, sondern immer noch an bestimmten Stellen.

Michael Möschel hat am Montag mit einem Vertreter der schwedischen Baufirma geredet. Der habe ihm gesagt, es werde jetzt erst einmal mit sogenanntem "Kaltasphalt" geflickt. Das sei aber keine dauerhafte Lösung, sondern diene nur zur Überbrückung, bis die endgültige Asphaltierung stattfinden kann. Wann das sein wird und warum das alles so lang gedauert hat, das hat auch Michael Möschel ebenso wenig wie die Vertreter der Stadt in Erfahrung bringen können.

Aber er weiß wenigstens, dass ein Bauunternehmen aus Altenkunstadt jetzt wieder als Subunternehmer beauftragt ist.

Die Hoffnung vieler Anlieger und Verkehrsteilnehmer ist nun, dass diese Arbeiten endlich abgeschlossen sind und alle Verkehrsteilnehmer die betroffenen Straßenzüge wieder ungehindert nutzen können-.

    
    

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