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Zigarette setzt Baumstumpf in Brand

Ein Löscheinsatz war nicht der einzige Grund, warum die Feuerwehr am Sonntag ausrücken musste. Auch ein in einem Aufzug gefangener Mensch freute sich über den Anblick der Retter.

Vermutlich eine weggeworfene brennende Kippe hat am Ufer des Weißen Mains am Schwedensteg einen alten Baumstumpf in Brand gesteckt.  

Ein Löscheinsatz war nicht der einzige Grund, warum die Feuerwehr am Sonntag ausrücken musste. Auch ein in einem Aufzug gefangener Mensch freute sich über den Anblick der Retter.

KULMBACH Es gibt Sachen, die man sich wohl nur schwer ausdenken könnte: Am Sonntag in der Mittagszeit wurde die Kulmbacher Feuerwehr zu einem Löscheinsatz an den Festplatz am Schwedensteg gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, staunten sie nicht schlecht. Dort brannte, direkt am Wasser hinter dem Wohnmobilstellplatz, ein alter Baumstumpf. Die Vermutung der Polizei: Wahrscheinlich hat jemand eine brennende Zigarettenkippe weggeworfen, die ausgerechnet mitten auf dem trockenen Stamm gelandet war und ein Feuer entfachte. Die Flammen waren schnell gelöscht, Schaden entstand glücklicherweise keiner.

Doch das war nicht der einzige Einsatz, den die Kulmbacher Wehrleute am Sonntag fahren mussten: Innerhalb von rund drei Stunden wurden die Retter viermal gerufen. Für die Kräfte hieß das, von einem Einsatz fast nahtlos zum nächsten auszurücken.

Der erste Alarm ging kurz nach 10 Uhr aus Ziegelhütten ein. Dort mussten die Feuerwehrleute dem BRK zu Hilfe eilen und eine Person, die wegen eines medizinischen Notfalls Hilfe brauchte, mit der Schleifkorbtrage unter laufender Reanimation zum Rettungswagen tragen.

Nur gut eine halbe Stunde nach dem ersten Alarm wurde die Feuerwehr gegen 10.50 Uhr schon wieder angefordert. Direkt von der ersten Einsatzstelle aus eilten die Kräfte in die Hagleite. Eine Person steckte im dritten Stock eines neu umgebauten und erst vor Kurzem bezogenen Mehrfamilienhauses fest. Der Mann wurde durch die Notentriegelung befreit. Der Aufzug wurde von der Feuerwehr vorsorglich gesperrt und die Hausverwaltung informiert, damit die Reparatur veranlasst werden konnte.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Kräften nicht. Der dritte Einsatz in Folge führte am Sonntagmittag wieder in die Blaich. Besorgte Anwohner teilten gegen aus der Matthäus-Schneider-Straße mit, dass aus einem Minibagger Öl ausläuft. Da es sich glücklicherweise nur um geringe Mengen handelte konnte der Stadtbrandmeister Michael Weich den Einsatz selbst abarbeiten und auf eine weitere Alarmierung seiner Kollegen verzichten.

Das ging im Fall des brennenden Baumstumpfs nicht: Mit zwölf Mann eilte die Feuerwehr zum Schwedensteg und konnte mit einem C-Rohr das Feuer am Mainufer rasch löschen.

    
    

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