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Firma Wiegel gehört zu den Top 100

KULMBACH Altes loslassen und Neues wagen - das will Wiegel-Gebäudetechnik GmbH aus Kulmbach. Mit seinem Konzept überzeugte das Unternehmen in der 27. Runde des Innovationswettbewerbs Top 100. Wiegel Gebäudetechnik gehört seit dem 19.

Ein eingespieltes Team: (von links) Dietmar Kohlrusch, Geschäftsführender Gesellschafter bei Wiegel, und Werner Klippel, Technischer Leiter.  

KULMBACH Altes loslassen und Neues wagen - das will Wiegel-Gebäudetechnik GmbH aus Kulmbach. Mit seinem Konzept überzeugte das Unternehmen in der 27. Runde des Innovationswettbewerbs Top 100. Wiegel Gebäudetechnik gehört seit dem 19. Juni offiziell zu den Top 100. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte das Unternehmen in der Größenklasse C (mehr als 200 Mitarbeiter) besonders in den Kategorien "Innovative Prozesse und Organisation" und "Innovationserfolg".

DER WETTBEWERB TOP 100

Seit 1993 vergibt compamedia das Top 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.


Es war 2005, als Gerd Dietmar Kohlrusch das traditionelle Kulmbacher Familienunternehmen übernahm und neu strukturierte. Der Handwerksbetrieb machte zu jener Zeit 17 Millionen Euro Jahresumsatz. Ein Qualitätsmanagement nach Industriestandard und eine moderne ERP-Software machten ihn bald deutlich profitabler. Gleichzeitig griff Kohlrusch eine Idee von Werner Klippel auf, dem langjährigen technischen Leiter. Der war ein begeisterter Tüftler und hatte schon den Prototypen eines Prüfstands für die Kfz-Industrie gebaut. Gemeinsam erkannte man das Marktpotenzial - und heute ist das Unternehmen ein gefragter Lieferant der deutschen Automobilindustrie und von Prüfstandsbetreibern die von Stuttgart bis Wolfsburg auf Prüfstandtechnologie aus dem Hause Wiegel setzt. Die Neuausrichtung hat sich aus Sicht der Firmenleitung gelohnt - heute hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von 55 Millionen Euro und ist weiter auf Wachstumskurs. Das Erfolgsrezept: hohe technologische Kompetenz und ein klares Profil. So konzentriert sich das Profitcenter "technische Gebäudeausstattung" auf die technologische Ausrüstung des Forschungs- und Entwicklungsbereichs der Automobilhersteller und der OEMs. Und im Segment "Prüfstandtechnik" fokussiert man sich ebenfalls auf eine Nische, nämlich auf Simulationskammern, Motorenprüfstände und Windkanäle sowie auf Prüfstände für die E-Mobilität. Seit 2019 fertigt Wiegel auch kundenspezifischen Temperiereinheiten in der firmeninternen Werkstatt. In der Zwischenzeit kümmert sich ein eigens dafür eingerichtetes kleines Team um den Ausbau und die Weiterentwicklung des Technologiebereichs. Mittlerweile wurden auch erste Anlagen in das europäische Ausland sowie Indien ausgeliefert. Auch ein chinesisches Unternehmen hat bereits Interesse an den in Kulmbach gefertigten Modulen geäußert.

Um zukünftig weiter dynamisch wachsen zu können, haben die Verantwortlichen fünf Handlungsfelder identifiziert: Arbeitgeberattraktivität, Schulung und Weiterbildung, Prozessoptimierung, Kommunikation sowie digitale Innovationen. Hier hat man sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Und parallel dazu arbeitet man daran, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen. So werden oft nicht mehr nur einzelne Gewerke eingekauft, sondern Gebäudetechnik-Generalunternehmer beauftragt. Deshalb hat man eine neue Strategie ausgetüftelt - die Weiterentwicklung zum technischen Generalunternehmer, der auch Lüftung und Elektrotechnik abdeckt.

    
    

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