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Mainleus bezieht jetzt Strom aus Kulmbach

Die Kooperation zwischen Mainleus und den Stadtwerken Kulmbach wird ausgeweitet. Der Markt Mainleus schließt mit den Stadtwerken Kulmbach einen Vertrag über die Belieferung aller Liegenschaften mit Strom.

Das Licht in Mainleus brennt wieder günstigen Bedingungen. Der Markt hat mit den Kulmbacher Stadtwerken einen Vertrag über Stromlieferung abgeschlossen. Von links: OB Henry Schramm, Bürgermeister Robert Bosch und Stadtwerkeleiter Stephan Pröschold. Foto: Privat  

Die Kooperation zwischen Mainleus und den Stadtwerken Kulmbach wird ausgeweitet. Der Markt Mainleus schließt mit den Stadtwerken Kulmbach einen Vertrag über die Belieferung aller Liegenschaften mit Strom.

KULMBACH/MAINLEUS Nach der Reinigung der Abwässer und der Belieferung der öffentlichen Gebäude mit Gas, dürfen die Stadtwerke Kulmbach auch alle Liegenschaften des Markt Mainleus mit Strom beliefern. Die Stadtwerke Kulmbach freuen sich über den Abschluss des Liefervertrages mit einer der großen Gemeinden des Landkreises Kulmbach und die damit verbundene Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Mainleuser waren gezwungen, sich enen neuen Stromlieeranten zu suchen, nachdem ihr bisheriger Vertragspartner, wie berichtet, Ende des Jahres Insolvenz angemeldet hatte. Mit den Stadtwerken als Partner steht den Mainleusern jetzt ein sicherer Lieferant zur Seite.

Den Vertraghaben Stadtwerkeleiter Stephan Pröschold, Oberbürgemreister Henry Schramm und der Mainleuser Bürgermeister Robert Bosch am Donnerstag im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke unterzeichnet. Damit wurde die Zusammenarbeit perfekt gemacht.

Oberbürgermeister Henry Schramm zeigte sich hocherfreut: "Der Vertragsabschluss auch über die Strombelieferung zeigt die Zufriedenheit und das Vertrauen unseres kommunalen Partners mit unseren Stadtwerken. Von der Leistungsfähigkeit des zu 100 Prozent kommunalen Unternehmens profitieren zunehmend auch die Gemeinden des Landkreises. Seriosität, Leistungsqualität und faire Partnerschaft. Das sind die Maxime unserer Stadtwerke. Wichtig für unsere Kunden ist sicher auch die absolute Insolvenzsicherheit durch die Rechtsform des Eigenbetriebes. Ich bin mir sicher, dass dieses Modell der Kooperation zunehmend an Bedeutung gewinnen wird, da die Herausforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen für kleinere Gebietskörperschaften kaum noch verantwortungsbewusst zu bewältigen sind. Mit den Stadtwerken steht im Landkreis Kulmbach ein starker Kooperationspartner für viele kommunale Aufgaben zur Verfügung."

Auch Bürgermeister Robert Bosch begrüßte den Abschluss: "Wir freuen uns, dass wir die gute und bewährte Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ausweiten können. Die Stadtwerke unterstützen uns intensiv bei der Abwasserentsorgung und der wirtschaftlichen und sicheren Energiebeschaffung. Über die vielen Jahre der Kooperation hat sich eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt."

Werkleiter Stephan Pröschold äußerte sich ebenfalls positiv über den Vertragsabschluss: "Wir freuen uns und es ist eine große Ehre für uns, dass wir in immer mehr Bereichen Partner einer ständig wachsenden Zahl von Gemeinden unseres Landkreises sein dürfen."

Das Licht geht zwar nicht aus, wenn der Energieversorger pleite ist, aber es kann teuer werden. Diese Erfahrung hatte der Markt Mainleus zur Jahreswende gemacht. Für ihre 88 Anlagen vom Rathaus über die Schulen bis zu den Feuerwehren und den Pumpwerken hatte der Markt Mainleus einen Liefervertrag mit der Deutschen Energie GmbH (DEG) abgeschlossen. Die hatte Ende 2018 Insolvenz angemeldet. Damit war die Gemeinde in die Grundversorgung der EON gerutscht - zu deutlich höheren Preisen. Der Markt Mainleus mit allen seinen Einrichtungen hat einen jährlichen Verbrauch von 680 000 Kilowattstunden. Die Pleite des Lieferanten hat die Gemeinde laut Bürgermeister Bosch eine Menge Geld gekostet.

    
    

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