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Mitarbeiter stehen im Zentrum des Betriebsjubiläums

A.f.B. Kulmbach feiert 20-jähriges Bestehen auf der Plassenburg: Aus einer Insolvenz heraus stieg das Unternehmen zu einem international gefragten Werkzeuglieferanten auf.

Die Geschäftsführer mit ihren Mitarbeitern der ersten Stunde (von links): Harald Gaul, Stefan Vogt, Andreas Schnabel, Wolfgang Katzer, Andreas Henker, Frank Markert, Roland Jaksch und Thomas Heinritz  

A.f.B. Kulmbach feiert 20-jähriges Bestehen auf der Plassenburg: Aus einer Insolvenz heraus stieg das Unternehmen zu einem international gefragten Werkzeuglieferanten auf.

KULMBACH Zwei Jahrzehnte ist es her, dass Harald Gaul und Thomas Heinritz mit dem inzwischen ausgeschiedenen Siegfried Konrad das Unternehmen Söll & Degelmann an der Albert-Ruckdeschel-Straße nach dessen Konkurs übernommen haben. Mit viel Mut und beherztem Engagement haben sie es geschafft, die A.f.B. Kulmbach GmbH zum international gefragten Hersteller von Anbauwerkzeugen für Bau- und Industriemaschinen zu entwickeln.

Großes Schaulaufen oder persönliche Feier im kleinen Rahmen? Die Wahl der beiden Geschäftsführer fiel auf letzteres - passend zu ihrem Führungsstil, mit dem sie A.f.B. seit 1998 leiten: Unaufgeregt, und dabei ambitioniert, den nachhaltigen Erfolg im Blick, und doch stets persönlich den Angestellten zugewandt. "Wir wissen genau, wem wir unseren Erfolg durch die guten wie auch schwierigen Jahre hindurch verdanken. Das sind in allererster Linie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir sie in den Mittelpunkt unserer Jubiläumsfeier stellen", erläutert Harald Gaul.

Mit dem Bus wurde die Belegschaft abgeholt und auf die Kulmbacher Plassenburg gefahren. Nach dem Empfang und einer Führung durch die altehrwürdigen Gemäuer lieferten Gaul und Heinritz einen persönlichen Rückblick auf 20 Jahre A.f.B., Einblick in Entscheidungsprozesse und Meilensteine sowie einen Ausblick auf die Unternehmenszukunft.

Von Null an gestartet, lag der Umsatz nach dem ersten Geschäftsjahr bereits bei nahezu 1,3 Millionen Euro. Deshalb fiel im Folgejahr die Entscheidung zum Anbau der Bohrwerkshalle mit einer Investition von knapp 300 000 Euro Baukosten und 400 000 Euro für die Maschinenausstattung. "Es erfordert schon eine ordentliche Portion Optimismus, solche Investitionen nach nur einem Jahr zu tätigen. Im Nachhinein war es aber genau dieser Optimismus, mit dem wir den Grundstein für unseren Erfolg legen konnten", rekapituliert Thomas Heinritz.

Nicht nur rosige Zeiten mit prall gefüllten Auftragsbüchern hat die A.f.B. in den vergangenen 20 Jahren durchlebt: Um die Jahrtausendwende befand sich die Baukonjunktur in der Talsohle und mit ihr die Nachfrage nach den A.f.B.-Produkten. Zudem machte sich 2008/09 auch in der Bilanz des Kulmbacher Anbauwerkzeugeherstellers die internationale Finanzkrise bemerkbar. "In solchen Zeiten ist es überlebensnotwendig, auf langjährige Geschäftspartner sowie auf loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zu können," führt Harald Gaul aus. Auf beides habe sich das Unternehmen verlassen und so auch aus schwierigen Zeiten gestärkt hervorgehen können.

Heute steht die A.f.B. Kulmbach als gesundes Unternehmen am Markt und kann sich im zu Ende gehenden Geschäftsjahr über einen Umsatz von voraussichtlich 3,2 Millionen Euro freuen. In den 20 Jahren, in denen der Mittelständler nicht nur Deutschland, sondern weite Teile Europas mit Anbauwerkzeugen für Bau- und Industriemaschinen beliefert hat, wurden Umsätze von rund 70 Millionen Euro getätigt. Dieser Umsatz wurde in etwa mit 900 Stammkunden etwa 22 000 Produkten gemacht. Um rund zehn Prozent möchten Gaul und Heinritz ihre Stammkundschaft in den kommenden zehn Jahren erweitern und ihre Produktion um denselben Faktor erhöhen.

Die Umsatzmarke von vier Millionen Euro gilt es für das Unternehmen in absehbarer Zeit zu knacken. Zu den kurzfristig umzusetzenden Investitionsmaßnahmen gehören eine Dachsanierung mit Anbringung einer Photovoltaikanlage sowie die Anschaffung einer neuen CNC-Abkantpresse.

Allen Angestellten dankten Thomas Heinritz und Harald Gaul mit einem persönlichen Präsent für ihren Einsatz in der A.f.B. Kulmbach GmbH. Andreas Henker, Roland Jaksch, Wolfgang Katzer, Frank Markert, Andreas Schnabel und Stefan Vogt erhielten Urkunden sowie Genusskörbe für ihr 20-jährige Betriebszugehörigkeit. Besonders hervorgehoben wurde dabei Roland Jaksch, der gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ebenso in den Ruhestand verabschiedet wurde Jürgen Führer, der seine Ehrung jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennehmen konnte.

    
    

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