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AFW übernimmt die Stickerei Harrer

MARKTLEUGAST/WALDERSHOF Die AFW Creativ-Stickerei übernimmt den Betrieb von Martin Harrer aus Waldershof bei Marktredwitz. Damit erweitert die Marktleugaster Manufaktur ihren Kundenstamm und die Zahl der Mitarbeiter.

Die AFW Creativ-Stickerei wächst. Martin Harrer aus Waldershof bei Marktredwitz (rechts im Bild) übergibt seinen Betrieb an Geschäftsführerin Birgitt Rodler. Die Kunden haben in Marktleugast mit Thomas Zapf einen neuen Ansprechpartner.  

MARKTLEUGAST/WALDERSHOF Die AFW Creativ-Stickerei übernimmt den Betrieb von Martin Harrer aus Waldershof bei Marktredwitz. Damit erweitert die Marktleugaster Manufaktur ihren Kundenstamm und die Zahl der Mitarbeiter. "Wir waren uns von Anfang an sympathisch", sagt Firmenchefin Birgitt Rodler. Martin Harrer übergibt seinen Stamm von 4000 Kunden und die Maschinen für Namensstickerei an die AFW.

Knapp neun Jahre ist es mittlerweile her, dass die gelernte Stickerin und Näherin Birgitt Rodler zusammen mit drei Kolleginnen die insolvente Fahnenfabrik Meinel übernommen hat und selbst zur Chefin wurde. "Wir bleiben auf dem Teppich", verspricht Birgitt Rodler. Mit der aktuellen Firmenerweiterung will sie an die Tradition anknüpfen, die Martin Harrer aufgebaut hat.

Der 69 Jahre alte Waldershofer ist froh, dass er die Nachfolge des Betriebs geregelt hat. Die 1980 gegründete Stickerei war sein Lebenswerk. Es wird fortan nicht mehr im Fichtelgebirge, sondern im Frankenwald authentisch und bodenständig weitergeführt. "Darüber bin ich sehr glücklich", sagt Martin Harrer. Das Firmenschild in Waldershof hat er bereits abgeschraubt und Birgitt Rodler überreicht. Die Maschinen sind schon in der AFW-Manufaktur im Einsatz. Der 69-Jährige wird voerst als Berater zur Verfügung stehen.

Großes Repertoire

Birgitt Rodler hat für den Geschäftsbereich Thomas Zapf, ihren Schwager, neu eingestellt. Er wird sich nicht nur um die Produktion kümmern, sondern auch als Ansprechpartner für die Kunden da sein. Dazu zählen viele Vereine, unter anderem Feuerwehren, die die Namensstreifen für ihre Uniformen sticken lassen. "Wir können unseren neuen Kunden aus einer Hand das gesamte Repertoire bieten, auch Abzeichen und Direkteinstickungen auf Bekleidung", sagt Birgitt Rodler.

Mehr Mitarbeiter

"Vor neun Jahren haben wir mit sieben Mitarbeitern begonnen", erinnert sich die AFW-Chefin. "Jetzt sind wir 28." In kleinen Schritten ist der Betrieb als Nachfolger der insolventen Fahnenfabrik Meinel gewachsen. Selbstbestimmt und aus eigener Kraft die Entscheidungen treffen - das war und ist für Birgitt Rodler und Martin Harrer im Berufsleben der größte Antrieb.

    
    

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