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Stützmauer bricht zusammen

Über Nacht bricht ein großes Stück einer Ufermauer in der Sutte zusammen. Jetzt muss ein Statiker klären, ob Gefahr für ein Wohnhaus besteht.

Mehrere Meter misst das Loch, das durch den Einsturz der Sandsteinmauer entstanden ist.  

Über Nacht bricht ein großes Stück einer Ufermauer in der Sutte zusammen. Jetzt muss ein Statiker klären, ob Gefahr für ein Wohnhaus besteht.

KULMBACH In der Nacht zum Montag ist eine Stützmauer in der Sutte in Kulmbach eingestürzt. Dutzende große Sandsteine sind in den Mühlkanal gefallen, der mitten durch die Stadt Kulmbach fließt. Die Sandsteinmauer bildet nicht nur die Uferbegrenzung des Gewässers, sondern stützt auch das Mietshaus an der Ecke Sutte/Gasfabrikgäßchen. Um sicherzugehen, dass für die Mieter der Wohnungen in den Obergeschossen und des Dönerlokals im Erdgeschoss keine Gefahr besteht, wurde auf Anraten der Behörden durch den Eigentümer umgehend nach der Entdeckung ein Statiker eingeschaltet. Auch die Stadt Kulmbach ist wegen des Einsturzes aktiv geworden und stellt eigene Untersuchungen an. Mitarbeiter des Bauhofs waren umgehend nach der Meldung des Vorfalls am Montagvormittag an der Einsturzstelle tätig und haben Absperrungen aufgestellt.

Nach Angaben eines Sprechers der Kulmbacher Polizei gibt es derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass für das unter Denkmalschutz stehende Haus Einsturzgefahr besteht. Haus und Mauer seien nicht direkt miteinander verbunden, das Gebäude sei nicht unterkellert, sodass auch kein Wassereinbruch drohe. Die Stadt Kulmbach nahm über ihre Pressestelle am Montagnachmittag Stellung zu dem Einsturz der Ufermauer. "Wir sind heute Vormittag auf den Einsturz des Mauerstücks aufmerksam gemacht worden. Gemeinsam mit der Polizei hat unsere Tiefbauabteilung den Bereich abgesperrt und den Eigentümer (die Mauer gehört zum dahinterliegenden Anwesen) aufgefordert, mit einem Statiker Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof, das für den Weißen Main zuständig ist, werden wir besprechen, was gegebenenfalls noch zu tun ist."

Wichtig sei es nun nach Angaben der Stadtverwaltung, zu klären, dass keine weitergehende Gefahr für die angrenzende Bebauung besteht und dass der Weiße Main ungehindert abfließen kann. Im Klartext dürfte es sich dabei darum handeln, dass die in den Fluss gefallenen Steine möglichst bald geborgen werden und der Eigentümer die Einsturzstelle so absichert, dass kein weiterer Schaden entstehen kann.

Die nötigen Absperrungen ziehen keinerlei Verkehrsbehinderungen nach sich. Lediglich die "Terrasse", die der Betreiber des Döner-Lokals oft als Parkplatz für sein Auto genutzt hat und die er im Sommer mit Tischen und Stühlen für sein Restaurant bestücken wollte, ist nun nicht mehr zugänglich.

Ob der Statiker bereits tätig geworden ist und wenn ja welches Ergebnis seine Untersuchungen der Einsturzstelle erbracht haben, ist bisher nicht bekannt geworden.

    
    

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