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Bierwoche mit fulminantem Finale

Stimmung bis zum letzten Prosit der Gemütlichkeit: Dass der Stadel diesmal auf dem Brauereigelände stand, ist nur auf positive Resonanz gestoßen. Kulmbach - Die 68.

Der Stadel proppenvoll mit ausgelassen feiernden Menschen in allerbester Stimmung: So war die diesjährige Bierwoche, die ausnahmsweise nicht mitten in der Stadt, sondern auf dem Brauereigelände stattgefunden hatte.  

Stimmung bis zum letzten Prosit der Gemütlichkeit: Dass der Stadel diesmal auf dem Brauereigelände stand, ist nur auf positive Resonanz gestoßen.

Kulmbach - Die 68. Kulmbacher Bierwoche ist am vergangenen Sonntag mit einem fulminanten Finale zu Ende gegangen. Sie ist in diesem Jahr zu einem großartigen, heiteren und vor allem friedlichen Familienfest geworden und war die bestbesuchteste Bierwoche aller Zeiten, teilt die Kulmbacher Brauerei mit. Ganz wesentlich haben dazu der weitläufige Außenbereich mit den gemütlichen Biergärten und der Sternla-Strand mit seinen zum Chillen verlockenden Liegestühlen beigetragen - ein Angebot, das nur an diesem Standort möglich war. Auch das Wetter meinte es heuer sehr gut mit der Kulmbacher Bierwoche, sodass die Gäste - bis auf wenige Regenschauer - bis in den späten Abend bei lauschig sommerlichen Temperaturen feiern und sich verwöhnen lassen konnten.

Bereits das erste Wochenende mit dem traditionellen Bieranstich am Samstag und dem Fanclub-Umzug am Sonntag sorgte für einen Besucherrekord. Das neue, einzigartige Flair der "Bierwoche im Grünen" sprach sich schnell herum und lockte neben den langjährigen Stammgästen auch viele neue Besucher an: Vor allem die etwas ältere Generation verweilte bei dem ein oder anderen Pläuschchen vorwiegend in den schattigen Biergärten und genoss das quirlige Geschehen im Stadel dennoch aus nächster Nähe. Der großzügige Außenbereich mit seiner lockeren Atmosphäre lockte zudem ein breites Familienpublikum an. Am zweiten Wochenende wurde die Anzahl der Sitzplätze im Außenbereich nochmals deutlich aufgestockt und das Angebot für Kinder um verschiede Spielmöglichkeiten ergänzt. Somit wurde der gestrige Sonntag zum besucherstärksten Sonntag in der Geschichte der Bierwoche.

Die heitere und entspannte Atmosphäre der diesjährigen Bierwoche spiegelt sich auch positiv beim Roten Kreuz wieder: Die Helfer hatten deutlich weniger als in den zurückliegenden Jahren zu tun und mussten im Wesentlichen nur kleinere Blessuren versorgen. Auch Polizei und Sicherheitsdienst ziehen ein positives Fazit.

Dank an alle Helfer

Die Kulmbacher Brauerei bedankt sich bei der Stadt Kulmbach, der Polizei, dem Sicherheitsdienst, den Rettungsorganisationen und all den stillen Helfern im Hintergrund, die ihren Beitrag zum reibungslosen Ablauf der Bierwoche 2017 geleistet haben. "Dieser Dank gilt insbesondere auch den Anwohnern rund um das Festgelände, die in den letzten neun Tagen sicherlich die ein oder andere Einschränkung in Kauf genommen haben", teilt die Brauerei mit.

Am Montag um 5 Uhr morgens begann bereits der Umbau des Stadels, denn schon am kommenden Wochenende wird in der Lichtenfelser Straße die deutsche und internationale Zinnfigurenbörse stattfinden. Begeistert vom Bierfest zeigten sich auch die Festwirte. Der Festwirt Kulmbacher-Ecke, Matthias Wuschek, vom "Casablanca" sagt in seiner Bilanz: "Ich fand die diesjährige Bierwoche äußerst gelungen. Das weitläufige Gelände hat nicht nur mehr Bierwochenbesucher angelockt, sondern auch für eine sehr gemütliche und lockere Stimmung gesorgt. Darüber hinaus durften wir zahlreiche Bierwochenbesucher nach dem Zapfenstreich in der Lichtenfelser Straße auch in unserem 'Casablanca' in der Oberen Stadt begrüßen. Es war für uns eine rundum erfolgreiche Bierwoche." Auch die Festwirte der Kapuziner-Ecke, Günter und Jennifer Limmer vom Restaurant "Hagleite" waren angetan: "Unser Kapuziner-Biergarten im Grünen war rund um die Uhr sehr gut besucht. Ab dem frühen Nachmittag war es nicht immer einfach, noch einen Sitzplatz zu ergattern, und das obwohl wir viel mehr Sitzplätze hatten als in den vergangenen Jahren. Unsere Gäste haben die schattigen Plätze in unmittelbarer Nähe zum Stadel bei den heißen Temperaturen sehr zu schätzen gewusst und sich das Bier unter den Linden in aller Gemütlichkeit schmecken lassen. Es war für mein Team und mich eine sehr schöne Bierwoche, die von mir aus noch 14 Tage länger dauern könnte!"

Begeisterte Wirte

Nicht viel anders sehen das die Festwirte aus der Mönchshof-Ecke, Edeltraut und Werner Glaser von der Gaststätte "Zum Seelöwen": "Unser Resümee ist, dass es auffällig fröhliche, friedliche und familiäre neun Tage waren. Wir haben beobachtet, dass das weitläufige Gelände und die zahlreichen Sitzmöglichkeiten im Außenbereich die Bierwochenbesucher dazu verleitet haben, ein bisschen mehr Zeit bei uns zu verbringen und die ein oder andere Maß im Vergleich zu den letzten Jahren mehr zu trinken."

Begeistert zeigt sich EKU-Ecken Festwirt Fritz Räther von der Gaststätte "Räther" aus Oberzettlitz: "An den vergangenen neun Tagen merkt man, dass Veränderungen durch und durch positiv sein können. Solch eine heitere und entspannte Bierwoche habe ich in den zehn Jahren noch nicht erlebt. Ich hatte mich jeden Tag, egal wie anstrengend er war, schon auf den kommenden gefreut. Unterm Strich gibt es nichts, was ich kritisieren könnte. Es war eine perfekte Bierwoche, die zurecht in die Annalen eingeht."

Jürgen Stübinger von der "Frankenfarm" ergänzt: "Für uns war der logistische Aufwand anders als wir es aus der Innenstadt gewohnt sind. Rückblickend muss ich sagen, dass es nicht schlechter war. Ganz im Gegenteil, jeder der vergangenen neun Tage war ein durchweg erfolgreicher. Das liegt nicht nur daran, dass mehr Gäste da waren, die sich in den Biergärten gemütlich machen konnten, sondern, weil wir auch sehr viele Gäste schon um die Mittagszeit hatten. Es war eine tolle Erfahrung die Bierwoche in der Lichtenfelser Straße erleben zu dürfen."

    
    

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