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Neuauflage für die Abitura

Berufliche Orientierung will die Fachmesse speziell für Abiturienten bieten. Am 28. Februar 2015 ist das MGF Gastgeber. Zahlreiche Hochschulen, aber auch Unternehmen haben sich jetzt schon angemeldet.

Die Macher der Abitura freuen sich auf die zweite Auflage am Samstag, 28. Februar, im Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium (von links), Clemens Dereschkewitz, Landrat Klaus Peter Söllner, Dr. Michael Pfitzner, Hans-Peter Brendel, Ulrike Endres, Joachim Meier und Horst Pfadenhauer.  

Berufliche Orientierung will die Fachmesse

speziell für Abiturienten bieten. Am 28. Februar 2015 ist das MGF Gastgeber. Zahlreiche Hochschulen, aber auch Unternehmen haben sich jetzt schon angemeldet. Die Schüler dürfen sich ein breites Spektrum an Information freuen.

KULMBACH Der unerwartet große Erfolg dieses Jahres hat den Machern Mut gemacht, die Abitura auch im kommenden Jahr wieder neu aufzulegen. Das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium ist diesmal Gastgeber. Aber auch CVG, FOS und BOS sind natürlich wieder mit im Boot. Ausrichter ist der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Kulmbach, der auch für die große alljährliche Ausbildungsmesse verantwortlich zeichnet. Gestern haben die Macher der Abitura erste Einzelheiten dieser Messe der Öffentlichkeit präsentiert. Am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 14.30 Uhr wird die Veranstaltung sicher wieder mehr als 2000 junge Leute und ihre Eltern anlocken. Veranstaltungsort für die Abitura ist dieses Mal das MGF. Die große Bedeutung dieser Veranstaltung speziell für Abiturienten machte Landrat und Schirmherr Klaus Peter Söllner deutlich: "Unser Anspruch muss es sein, unsere jungen Leute in der Region zu halten. Jeder Einzelne, der weggeht, ist ein Verlust für uns."

Wer Karriere machen möchte und führende Positionen anstrebt, der ist auch im Landkreis Kulmbach bestens aufgehoben, sind sich alle Verantwortlichen sicher. Zahlreiche Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs und bieten gute Arbeitsbedingungen. Zentral an einem Ort soll die Abitura interessierten jungen Menschen berufliche Orientierung bieten. Mehr als 40 Hochschulen mit unterschiedlichsten Studiengängen hatten sich bei der Premiere im CVG vorgestellt. Aber auch mehr als 40 örtliche und regionale Betriebe haben Anfang dieses Jahres um Nachwuchs geworben.

Von einem "grandiosen Erfolg, mit dem so niemand gerechnet hatte" sprach denn auch Landrat Söllner. Das habe es allen Verantwortlichen leicht gemacht, zu entscheiden, dass neben der Ausbildungsmesse nun auch die Abitura einen festen Platz einnehmen soll. Söllner hob auch hervor, dass es dank des Arbeitskreises in Kulmbach eine Fülle von einmaligen Aktivitäten gebe.

Dr. Michael Pfitzner, Vorsitzender des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft für den schulischen Part, pflichtete Söllner bei. Der Erfolg der ersten Messe habe Mut gemacht. Nach wie vor sei das Anliegen: "Wir wollen Schulen und Unternehmen näher zusammenbringen. Die Abitura ist ein geeigneter Platz für den direkten Dialog." Es gehe darum, den jungen Menschen zu zeigen, welche Möglichkeiten der Selbstverwirklichung sie im Landkreis Kulmbach und der Region finden können. "Zukunft kann nur mit jungen Menschen gestaltet werden", betonte Pfitzner und untermauerte so die Bedeutung der Abitura.

Die erkennen immer mehr Unternehmen. Die Zeit, in der Ausbildungsplätze rar waren, ist lang vorbei und wird wohl auch nicht mehr wiederkehren. Heute werben Betriebe um die Jugend. Dafür ist die Abitura genau die richtige Anlaufstelle, sind sich die Ausrichter einig. Kompakt an einem Ort können die Schulabgänger sich über Hochschulausbildung ebenso informieren wie über duales Studium oder Karrierechancen in Industriebetrieben oder Handwerksunternehmen.

Clemens Dereschkewitz, Vorsitzender des Arbeitskreises für den Bereich Wirtschaft, freute sich, dass nach dem Erfolg der Auftaktveranstaltung die Zweifler verstummt sind. Mehr als 2000 Besucher hätten gezeigt, wie gut diese Messe angenommen wird. Dereschkewitz wünschte sich, dass für die nächste Abitura noch mehr regionale Firmen Flagge zeigen und die Messe unterstützen. Firmen können sich und ihre Berufsfelder präsentieren, ihre potenziellen neuen Mitarbeiter kennenlernen und ihnen informative, praxisorientierte Einblicke vermitteln. Fachvorträge und Workshops sollen die Berufsorientierungsmesse abrunden. "Die Abitura soll ein spezialisiertes Angebot von Firmen in der Region darstellen."

Als "Abschussrampe für einen erfolgreichen Flug unserer Abiturienten hinein ins Berufsleben" versteht MGF-Direktor Horst Pfadenhauer die Abitura. Für das MGF sei es eine große Ehre, diese Messe erstmals als Gastgeber ausrichten zu dürfen. Das Abitura-Team des MGF arbeite bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen. "Die Freude über den Erfolg im vergangenen Jahr ist auch Ansporn für die Durchführung bei uns im kommenden Jahr. Jede Abitura hat ihr eignes Flair,dafür ist immer die jeweilige schule zuständig. Knüpfen wir zum Wohl der Schüler an die gute Arbeit des Vorjahres an."

DIE ABITURA SUCHT NOCH UNTERNEHMEN

Die Abitura will Schüler und Hochschulen sowie Unternehmen zusammenbringen und Orientierungshilfen bieten. Vor allem im Bereich der Wirtschaft gilt es, zu zeigen, dass es direkt vor der Haustür zahlreiche Betriebe gibt, die nicht nur einen sicheren Ausbildungs- und Arbeitsplatz, sondern auch attraktive Perspektiven und Karrierechancen in der Heimatregion bieten. "Vermitteln Sie lebendige, praktische Einblicke und begeistern Sie den Nachwuchs für Ihr Unternehmen", lädt Clemens Dereschkewitz, einer der Vorsitzenden des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, Unternehmen ein, sich an der Abitura zu beteiligen. Ob Handel, Industrie oder Handwerk: Wer qualifizierten Nachwuchs sucht, sollte sich auf dieser Messe präsentieren. Informationen für Aussteller gibt Joffrey Streit vom Kulmbacher Landratsamt unter Telefon 09221/707-127 oder per E-Mail unter streit.joffrey@landkreis-kulmbach.de. Joffrey Streit nimmt auch Anmeldungen entgegen.


RUND 500 ABITURIENTEN PRO JAHRGANG

Das Caspar-Vischer-Gymnasium und das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium sowie das Berufliche Schulzentrum Kulmbach mit der Fachoberschule und der Berufsoberschule sind tragende Säulen der Abitura. Jedes Jahr legen in Kulmbach rund 500 junge Menschen das Abitur oder das Fachabitur ab. Im kommenden Jahr sind es rund 90 am MGF, rund 120 am CVG und rund 270 machen an der FOS oder der BOS ihr Fachabi oder die allgemeine Hochschulreife. "Hier mache ich morgen Karriere", heißt denn auch das Motto der Abitura, die den Schulabgängern bei der Studien- und Berufswahl unter die Arme greifen will, aber auch Anlaufstelle für interessierte junge Menschen ist, die sich überlegen, nach dem Studium in die Heimat zurückzukehren. Konzentriert an einem Ort mit unterschiedlichsten Hochschulen zu sprechen und gleichzeitig auch mögliche Arbeitgeber kennenzulernen, das macht die Abitura ebenso interessant wie einmalig.


    
    

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