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Preise für findige Tüftler

Die oberfränkischen Gewinner des Wettbewerbs "Jugend forscht" werden in Bamberg ausgezeichnet. Die acht Sieger dürfen im April zum Landesentscheid ins Deutsche Museum nach München fahren.

Simon Tautenhahn  

Die oberfränkischen Gewinner des Wettbewerbs "Jugend forscht" werden in Bamberg ausgezeichnet. Die acht Sieger dürfen im April zum Landesentscheid ins Deutsche Museum nach München fahren.

BAMBERG/ NAILA Kreativ, vielfältig und qualitativ in allen Fachbereichen außerordentlich hochwertig. So präsentierte sich der bayernweit größte Regionalwettbewerb "Jugend forscht" im Staatlichen Beruflichen Zentrum Bamberg. Obwohl die 96 Nachwuchsforscher zwischen 15 und 21 Jahren ihre insgesamt 69 Arbeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit präsentieren mussten, um die Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus zu minimieren, konnten sie die Expertenjury auch in diesem Jahr wieder vollends überzeugen.

Im Fachbereich Arbeitswelt setzte sich Johannes Klaschka vom Schiller-Gymnasium Hof durch. Der 18-jährige Elftklässler hat an der Automation eines Hühnerstalls gearbeitet.

Im Bereich Biologie siegte Lisa Ellen Hilbrig (18 Jahre, 11. Klasse) vom Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium der Stadt Bayreuth. Sie hat untersucht, ob Hopfenextrakte für die mikrobielle Stabilisierung von Lebensmitteln genutzt werden können.

Der Regionalsieger im Bereich Chemie ist Justus Felix Ködel (16 Jahre, 11. Klasse). Er ist ebenfalls Schüler am Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium der Stadt Bayreuth und hat innovative, nachhaltige Biokunststoffe der Zukunft erforscht.

Bei den Geo- und Raumwissenschaften hat sich Sarah Fritsche (17 Jahre, 12. Klasse) vom Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium Hof an die Spitze gesetzt. Sie widmete sich in ihrer Arbeit der Untersuchung regionaler Gesteinsproben hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit.

Im Fachbereich Mathematik/Informatik gibt es gleich zwei Regionalsieger. Der 18-jährige Luca Beetz (12. Klasse) vom Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach hat sich eines Inklusionsthemas angenommen: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz soll ein Computer Buchstabengesten der "American Sign Language" erkennen. Ebenfalls mit KI-Programmierung haben sich Erik Harmgarth (18 Jahre, 12. Klasse) und Leon Migge (18 Jahre, 12. Klasse) vom Gymnasium Ernestinum Coburg beschäftigt. Ihr Programm kann durch Lernalgorithmen Verkehrszeichen automatisch erkennen und klassifizieren.

Mit einem sportlichen Thema überzeugte Simon Tautenhahn (14 Jahre, 9. Klasse) vom Hochfranken-Gymnasium Naila die Jury im Fachbereich Physik. Er ermittelte den dynamischen Spinewert und erforschte das sogenannte "Archer’s paradox", also weshalb der Pfeil gerade fliegt, obwohl er schräg abgeschossen wird.

Im Bereich Technik präsentierte Florian Dahlke (18 Jahre, 11. Klasse) vom Schiller-Gymnasium Hof einen Reinigungsroboter für Photovoltaikanlagen. Die Funktionsweise hat er an Saug-Roboter angelehnt und an die Bedürfnisse von Sonnenkollektoren angepasst.

    
    

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Blickpunkt-Ausgaben vom 28.03.2020

    
    

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