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Tierschutzverein gründet Stiftung

Der Tierschutzverein Hof macht sich auf der Mitgliederversammlung fit für die Zukunft. Damit sollen die Finanzen auch in zinsschwachen Zeiten wie diesen gesichert sein.

Mit einer Stiftung will der Tierschutzverein Hof finanziell für die Zukunft vorsorgen. Sie bilden zusammen mit Vorsitzender Roswitha Gräßel den Stiftungsvorstand (von links): Helga Weigel, Norma Goller, hier mit dem ehemaligen Tierheimhund Choko, Tanja Bujak mit Gasthund Lilly sowie Holger Weiß. Foto: L.K.  

Der Tierschutzverein Hof macht sich auf der Mitgliederversammlung fit für die Zukunft. Damit sollen die Finanzen auch in zinsschwachen Zeiten wie diesen gesichert sein.

HOF Roswitha Gräßel, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Hof und Umgebung, ist zufrieden mit der geleisteten Arbeit im Jahr 2019: Allein im November hat das Tierheim Erlalohe 26 Katzen und 14 Hunde aufgenommen. Einen Großteil der Tiere konnten die Tierschützer bereits wieder in gute Hände weitervermitteln. Auch sonst steht der Verein mit seinem Tierheim gut da. Die Gebäude sind nach Worten der Vorsitzenden gut in Schuss - bis auf ein Hundehaus, das in diesem Jahr saniert werden soll. Gut gelaufen ist auch die Weihnachtsspendenaktion. Die Vorsitzende bedankt sich dafür bei allen Spendern.

Aber etwas anderes bereitet der langjährigen Vorsitzenden große Sorgen: Der Tierschutzverein ist - wie alle gemeinnützigen Organisationen - auf Spenden angewiesen. Damit werden die laufenden Arbeiten finanziert. Doch auch für die Zukunft muss der Verein gerüstet sein, das heißt, Gelder müssen - nach Möglichkeit gewinnbringend - angelegt werden. Die derzeitige Geldpolitik steht dem entgegen - es gibt schlicht nirgendwo mehr Zinsen für das angelegte Geld. So sind die Verantwortlichen schon vor einem Jahr auf die Idee gekommen, eine Stiftung zu gründen, die den Tierschutz in Hof und Umgebung in Zukunft sichern und nachhaltiger machen soll. Dem stimmte die Mitgliederversammlung zu.

"Inzwischen ist - auch dank der Unterstützung durch den Ehrenvorsitzenden Wilfried Anton - alles geregelt und genehmigt", teilt Roswitha Gräßel mit. Die "Stiftung Tierschutz Hof und Umgebung" habe das nötige Grundkapital zusammen. Nun hofft man auf Zustiftungen, die der laufenden Arbeit zugute kommen sollen. Die Verwaltung liegt in Händen des Vorstands - also bei der ersten Vorsitzenden Roswitha Gräßel und ihrer Stellvertreterin Tanja Bujak. Schatzmeisterin ist Norma Goller. Auch die Steuerberaterin Helga Weigel und Betriebswirt Holger Weiß zählen zum Stiftungsvorstand. "Wir sind in den letzten Jahren immer wieder auf eine Stiftung angesprochen worden", sagt Roswitha Gräßel. Ausschlaggebend sei gewesen, dass der Verein zwei Häuser geerbt und verkauft hat. Die Erblasser wünschten sich eine Stärkung des Tierschutzes in der Region. So schritten die Verantwortlichen zur Tat.

In den nächsten Jahren möchte Gräßel den Fokus verstärkt der Aufklärungsarbeit widmen und auch die Jugend frühzeitig mit dem Tierschutzgedanken vertraut machen. Dafür böten sich Partner an, wie etwa die Akademie für Tierschutz in München. Gräßel hofft außerdem, dass der Verein wieder eine eigene Jugendgruppe aufbauen kann. "Das Tierheim wird weiterhin im Mittelpunkt stehen."

Lisbeth Kaupenjohann

    
    

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