» zur Übersicht Landkreis Hof
    
Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   


Töpens "Wirgefühl" stärken

Gäste aus Politik, Wirtschaft und ehrenamtlich tätige Bürger kommen zum Neujahrsempfang der Gemeinde Töpen in den Sitzungssaal des ehemaligen Schulhauses. Dabei gibt es viel Lob.

Die Geehrten mit (von links) Landtagsabgeordnetem Alexander König, Bürgermeister Klaus Grünzner, der "Hohenberger Bürgermeisterin" Gertraud Jakob, Isolde Roth, stellvertretendem Bürgermeister Hans Herrmann und Landrat Oliver Bär. Foto: Nürnberger  

Gäste aus Politik, Wirtschaft und ehrenamtlich tätige Bürger kommen zum Neujahrsempfang der Gemeinde Töpen in den Sitzungssaal des ehemaligen Schulhauses. Dabei gibt es viel Lob.

TÖPEN In seiner Ansprache hob Bürgermeister Klaus Grünzner hervor, "dass der Neujahrsempfang dazu beitragen soll, das ‚Wirgefühl‘ der Gemeinde zu stärken". Er gab einen Ausblick auf das Erreichte in den vergangenen Jahren - und auf die Zukunft, wenn die Bürger am 15. März zum Wählen aufgerufen sind. Letztlich gelte sein Dank seiner Familie, die in den 18 Jahren mit viel persönlichem Verzicht, manch unschönen Anfeindungen alles mitgetragen und ihn unterstützt habe. Auch Landtagsabgeordneter Alexander König lobte ihn: Klaus Grünzner habe über drei Perioden ehrenamtlich die Gemeinde sehr gut geleitet und zusammen mit dem Gemeinderat und allen Bürgern, Töpen sehr gut vorangebracht. Landrat Oliver Bär bezeichnete Töpen als wirtschaftsstärksten Ort im Landkreis. Die Gemeinde sei je nach Statistik die wirtschaftlich viertstärkste Gemeinde in Bayern. Sein Dank galt den Geehrten des Neujahrsempfangs, die stellvertretend für alle ehrenamtlich Arbeitenden diese Ehrung in Empfang nehmen durften. Die herausragende Arbeit in Töpen könne man an Dingen ablesen wie der Karnevalsgesellschaft, dem Kreisgartentag, den besonderen Herausforderungen in Mödlareuth, wo für die nachfolgenden Generationen bauliche Dinge in den Grenzanlagen erhalten geblieben sind.

Traditionsgemäß ehrt die Gemeinde Töpen zum Neujahrsempfang verdiente Personen, die jahrelang im Stillen, aber mit Erfolg arbeiten. Der Mauerfall vor 30 Jahren hat zum Beispiel Isolde Roth nach Töpen geführt. Sie ist seit 1996 die Leiterin des Töpener Posaunenchores. Von 2012 bis 2018 war Roth im erweiterten Kirchenvorstand in Töpen und leitet den Gemeindenachmittag im kirchlichen Bereich in Töpen und Münchenreuth. Als Dank erhielt sie eine Urkunde und einen Strauß Blumen in der Töpener Vase.

Auch der Ortsteil Hohendorf kam an die Reihe. "Ihr kennt sie alle, sie ist eine Institution, unsere Gertraud Jakob", sagte Bürgermeister Grünzner. Jeder, der sie kennt, weiß, wenn er sich in Hohendorf bewegt und länger als drei Minuten aufhält, bekommt er Besuch. Gertraud Jakob kommt und fragt nach, wer man ist, wie es ausschaut. Wenn man nach Hohendorf komme, so der Bürgermeister, ist immer etwas passiert. Ob ein bepflanzter Kübel oder aufgehängte Weihnachtssterne - Gertraud Jakob ist in Hohendorf über Jahrzehnte der Aktivposten. Und jetzt hat Gertraud Jakob es auf sich genommen, ein Tagescafé zu eröffnen. Und, so Klaus Grünzner, nachdem Gertraud Jakob auch als Bürgermeisterin von Hohendorf bezeichnet wird, spreche er sie als Kollegin an. Dafür gab es Beifall sowie eine Urkunde und Blumen vom Bürgermeister.

Manfred Nürnberger

    
    

Diesen Artikel

    
    

Online-Anzeigenannahme

Möchten Sie eine Anzeige aufgeben?

Hier können Sie bequem Ihre Anzeige verfassen:

»Anzeige online aufgeben

Alternativ erreichen Sie unsere Anzeigenannahme telefonisch unter der Service-Hotline 09281/1802042 oder per Fax unter 09281/816-148.

    
    

Mediadaten 

Die gesamte Preisliste mit Preisen für Kombi-/ Einzelausgaben, Farbanzeigen und viele weitere Informationen wie Verbreitungsgebiet und Erscheinungsweise finden Sie hier. »mehr