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Hans Denzler zeigt’s den jungen Muckern

BAD STEBEN Bereits zum 17. Mal hatte die Marktgemeinde Bad Steben dieser Tage zum Muck-Turnier eingeladen.

Erfahrung schlägt Jugend beim Muck-Turnier in Bad Steben. Unser Bild zeigt (von links) technischen Leiter Maximilian Stöckl, Vizemeister Herbert Mark, Bürgermeister Bert Horn, Pokalsieger Hans Denzler sowie den Drittplatzierten Dr. Herbert Drechsel.  

BAD STEBEN Bereits zum 17. Mal hatte die Marktgemeinde Bad Steben dieser Tage zum Muck-Turnier eingeladen. Das Turnier geht auf eine Initiative des ehemaligen Gemeinderates Ottmar Griesbach zurück und sollte ursprünglich dazu dienen, die Gemeinderäte einander näher zu bringen und die Tradition des Kartenspiels zu pflegen. Das Turnier fand im Sportheim des TSV Bad Steben statt, wo Bürgermeister Bert Horn als Turnierleiter sowie technischer Leiter Maximilian Stöckl die Freunde dieses Kartenspiels begrüßten. Wie immer waren neben aktuellen und ehemaligen Kommunalpolitikern die Vertreter örtlicher Unternehmen ebenso dabei wie namhafte "Kart-Profis" der Region.

Der Sieger wurde in drei Runden zu je zwei Bobbel ermittelt. Von Beginn an lieferten sich die Teilnehmer interessante und gelegentlich auch hitzige Duelle. Eine Pause war schließlich dringend nötig, in der Brigitte Sommer und Waltraud Dittlein, die guten Geister des TSV Bad Steben, eine deftige Gulaschsuppe servierten. Frisch gestärkt ging’s weiter, doch bis kurz vor Ende der dritten Runde konnte sich - trotz oft waghalsiger Taktik - kein Spieler entscheidend absetzen.

Einmal mehr spielten die Vertreter der örtlichen Banken eine besondere Rolle. Hatten die Spieler der Raiffeisenbank und der Sparkasse in den vergangenen Jahren wiederholt den Pokal holen können, so reichte es für Vorjahres-Champion Andreas Raithel von der Sparkasse diesmal "nur" zu Platz fünf. Eine besondere Rolle spielte in diesem Jahr die Commerzbank, deren Vertreter Philipp Spindler einen rabenschwarzen Tag erwischte und ohne einen einzigen Bobbel zu gewinnen auf dem letzten Platz landete. Ihm wurde bei der Siegerehrung ein Kartenspiel überreicht, damit er für das Turnier 2020 weiter an seinem Potenzial arbeiten kann.

Überhaupt zeigten sich diesmal die Altmeister von ihrer besten Seite und verwiesen den Nachwuchs auf die Plätze. Auch die sonst stets recht starke Damenriege um Karin Drechsel, Eva Höllein und Kerstin Wölfel konnte kaum Akzente setzen. Das Podium besetzten schließlich Bäckermeister Herbert Mark, der regelmäßig in Neuner’s Kartschule in Obersteben trainiert, als Vizemeister sowie Muck-Philosoph Dr. Herbert Drechsel auf Platz drei. Erstmals in der Geschichte des Turniers ging der Pokal nach Lichtenberg: Hans Denzler, der als ehemaliger Stadtrat seit vielen Jahren dabei ist, zeigte eine souveräne Leistung. Durch Geschick, eine hervorragende Taktik und natürlich etwas Glück holte sich der älteste Turnierteilnehmer mit fünf gewonnenen Bobbeln und 98 Pluspunkten den Sieg. Stolz nahm der "Städter" den Bad Stebener Pokal entgegen und sagte zu, sich dafür einzusetzen, das in Zukunft auch der ein oder andere aktive Stadtrat aus Lichtenberg wieder dabei ist.

    
    

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