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Mittagspause in der neuen Mensa

Fröhliches Stimmengewirr, klapperndes Besteck, leckerer Essensduft: Die Mädchen und Jungen lassen es sich in der neuen Mensa der Nailaer Grundschule schmecken, drei Gerichte gibt es täglich zur Auswahl.

Sandra Hüttner
Wie der Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf, der Bürgermeister aus Issigau, Dieter Gemeinhardt, und Verwaltungsleiter Gunther Leupold (hinten von links) sehen, schmeckt es den Grundschülern in der neuen Mensa.  

Fröhliches Stimmengewirr, klapperndes Besteck, leckerer Essensduft: Die Mädchen und Jungen lassen es sich in der neuen Mensa der Nailaer Grundschule schmecken, drei Gerichte gibt es täglich zur Auswahl.

NAILA Geliefert wird das Essen vom Hauswirtschaftsservice H1 des Diakoniewerkes Martinsberg und ausgegeben von Doris Kahl und Ursula Pfeiffer. Die neue Mensa - mit toller Aussicht auf Stadt und Döbraberg - ist dieser Tage offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Kinder und Jugendliche aus Mittelschule, Grundschule und Offener Ganztagsschule nutzen die Mensa mit ihren 100 Plätzen seit Beginn des Schuljahres.

Bis zu 200 Kinder und Jugendliche werden hier zu drei verschiedenen Zeiten täglich verköstigt. "Am ersten Tag haben die Kinder nach dem Essen geschwärmt, dass es ja wie in einem Restaurant sei", erzählt die Leiterin der Ganztagsschule, Andrea Hillebrand. Bürgermeister Frank Stumpf erinnerte an die vorherigen verschiedenen Räume. "Jetzt gibt es einen zentralen Punkt, dessen Räume einem Restaurant in frohen Farben ähneln." Stumpf dankte dem Hofer Architekturbüro Gernot Heinz für die gelungene Gestaltung und machte auf das moderne Erfassungssystem zur Essensbestellung mit Chip und Online-Bestellung aufmerksam.

Angesichts der vollen Auftragsbücher der Unternehmen sei der Bau eine Herausforderung gewesen. Jetzt werden an der Schule die Außenanlagen in Angriff genommen, der bisherige Haupteingang wird gesperrt. Alles läuft dann über den Nebeneingang an der Bushaltestelle, Sporthalle und Mensa können nur über die Treppe vom unteren Pausenhof betreten werden. "Noch zwei bis drei Jahre Bauzeit, dann wird alles fertig sein", sagte der Bürgermeister. In der Grundschule laufen im Rahmen der Generalsanierung die Arbeiten im zweiten Obergeschoss. "Es entsteht ein Kunstwerk, und dies auch, weil alle an einem Strang ziehen", sagte Stumpf. Die Gesamtkosten der Mensa beziffert er auf 1,5 Millionen Euro und den Eigenanteil der Stadt auf 784 000 Euro.

Architekt Gernot Heinz erläuterte den Neubau. Der Essbereich umfasst 150 Quadratmeter, die Nebenräume mit Ausgabe, Küche, Anlieferung, Lager und Sanitäranlagen 230 Quadratmeter und die Terrasse rund 35 Quadratmeter. "Durch die Hanglage konnte ein weiterer Abstellraum im Untergeschoss für Werkzeug und Maschinerie geschaffen werden", informierte Heinz. Die Mensa hat, wie die Einfachturnhalle, einen nachhaltigen Witterungsschutz an der Fassade mit einer "hinterlüfteten" farbigen Palettenverkleidung erhalten. Sporthalle und Mensa seien durch Türen verbunden. Gernot Heinz dankte für die zielorientierte und weitsichtige Zusammenarbeit mit der Stadt Naila und Stadtbaumeister Jörg Hohenberger sowie der Schulleiterin Bianca Schönberger. Abschließend verkündete Architekt Gernot Heinz eine Spende seines Büros in Höhe von 500 Euro für die Schule.

Sonja Pößnecker vom städtischen Bauamt dankte Hausmeister Michael Tholl, der "rund um den Bau einiges zu stemmen hatte". S. Hüttner

    
    

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