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Romantische Märchennacht

SCHAUENSTEIN Ein romantisch beleuchtetes Schloss und würzige Gerüche aus der Küche empfingen die Besucher der Schauensteiner Märchennacht.

In romantischer Atmosphäre lauschten dieser Tage zahlreiche Besucher auf Schloss Schauenstein einer Märchenerzählerin. Foto: Laura Beer  

SCHAUENSTEIN Ein romantisch beleuchtetes Schloss und würzige Gerüche aus der Küche empfingen die Besucher der Schauensteiner Märchennacht. Dort wurden sie schon von Heidi Lange, einer ausgebildeten Märchenerzählerin, und Christoph Kießling erwartet.

In hrer Einführung bezeichnete Heidi Lange Märchen als Schätze aus der Kindheit, die den Menschen oft im Erwachsenenalter noch begleiten. Deshalb hörten nicht nur Kinder gerne Märchen, sondern auch viele Erwachsene. Mit dem Gedicht "Märchenbilder" rief sie dann auch gleich bei den Zuhörern Erinnerungen an bekannte Märchen wie "Hänsel und Gretel", " Schneewittchen" oder "Das Wasser des Lebens" hervor.

Über die Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm wusste Heidi Lange unter anderem, dass sie für ihre bekannte Märchensammlung aus verschiedenen Quellen geschöpft hatten. Zum Teil wurden auch ihnen die Märchen erzählt, zum Teil sind die Brüder in Büchern fündig geworden. Die Märchen stammen also nicht aus der Feder der berühmten Brüder, sondern aus dem Volk, daher komme auch die Bezeichnung als Volksmärchen. Ob die vorgezeigte Schreibfeder und ein Tintenglas sowie ein Schulzeugnis tatsächlich den Brüdern Grimm gehörten, oder ob diese Geschichte auch eher der Märchenwelt zuzuordnen ist, blieb dem Zuhörer überlassen.

In einem Märchenrätsel durften dann die Zuhörer ihr Wissen zeigen. Die Handlung der Märchen wurde in aktuelle Schlagzeilen verpackt und sollten dann von den Zuhörern erraten werden. So wurde aus "Tischlein deck dich" ein "extrem hinterhältiger Beutelinhalt". Die Gewinner bekamen Sprechrollen im anschließenden Märchen "Aschenputtel".

Neben dem bekannten "Rumpelstilzchen" schlug Heidi Lange für die lauschenden Zuhörer auch einen Bogen zu den weniger bekannten Märchen "Die Bienenkönigin" und "Das Eselein".

Christoph Kießling, Gitarrenlehrer an verschiedenen Musikschulen in der Region Oberfranken, sorgte dazwischen mit zeitgenössischen und älteren Musikstücken auf der Gitarre für eine einmalige Atmosphäre.

Ulla Tögel

    
    

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