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Besucher genießen in Kleinlosnitz Feines aus dem Backofen

KLEINLOSNITZ Das Backofenfest im Oberfränkischen Bauernhofmuseum in Kleinlosnitz ist das beliebteste Fest im Veranstaltungskalender des Museums.

Helmut Engel
Ganz neu im Museum ist der etwa 130 Jahre alte, transportable Holzbackofen einer Spenderin aus Kleintettau. Bäckermeister Dieter Popp hat die Holzkohle entnommen und schiebt den Apfelkuchen ein.  

KLEINLOSNITZ Das Backofenfest im Oberfränkischen Bauernhofmuseum in Kleinlosnitz ist das beliebteste Fest im Veranstaltungskalender des Museums. Und wenn dann auch noch so perfektes Wetter wie heuer ist, dann zieht es erst recht die Massen an. Schon am Sonntagmittag waren deshalb die großen Parkplätze überfüllt und die Autos reihten sich kilometerlang am Straßenrand der B 2 bis fast nach Großlosnitz.

Schon am Eingang wehte den Besuchern der Duft von frisch gebackenem Brot und geräucherten Forellen entgegen. Ein paar Schritte weiter, im Wirtschaftshof, war es der Rinderbraten der Brotzeitstuben-Wirtin Ina Döge, der den Appetit der Gäste weckte. Und im Dietelhof kam man nicht daran vorbei, die frisch in Butterfett ausgebackenen Küchla mit einem "Körnlakaffee" zu genießen. Im Saalesteinhaus konnten die Besucher Bäckermeister Dieter Popp bei seiner Arbeit beobachten, wie er das Bauernbrot in den Ofen einschob und etwa eine Stunde später wieder herausholte.

Das frisch gebackene Brot und die anderen Brotspezialitäten wurden den Verkäuferinnen regelrecht aus den Händen gerissen. Besonders beliebt war der Backofenkuchen, wie aus Omas Zeiten. "Mit a weng Budder drauf, es gibbt nix bessers", freute sich ein Genießer. Erstmals wurde auch ein Apfelkuchen im Holzbackofen gebacken. Der etwa 130 Jahre alte, transportable Ofen war dem Museum von Frau Schregelmann aus Kleintettau gestiftet worden und nach vielen Jahrzehnten erstmals wieder in Betrieb genommen.

Wie immer gab es auch wieder die besonderen Schmankerl, verschieden gefüllte ofenfrische "Flammblootz", aus dem "Stopfersfurther Holzbackofen". Beim Rundgang durchs Museum konnte man wieder den verschiedenen Handwerkern über die Schulter schauen. Für Unterhaltung und Stimmung sorgte im Wirtschaftshof das fränkisch-thüringische Muschwitz-Quintett, an diesem Tag nur als Quartett. Einen Besuch stattete auch die Bad Stebener Biedermeier- Gruppe dem Fest ab: Die Damen und Herren waren beim Flanieren in ihrer schmucken, stilvollen Kleidung der besondere Hingucker. H.E.

    
    

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