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Wandermarathon wird zur Winterwanderung

MARKTLEUGAST/STAMMBACH Schnee und Regen haben am Wochenende den Frankenwald-Marathon zu einer Herausforderung werden lassen.

Gerhard Quick
Die Treiberweiber aus dem Frankenwald machen ,,Jagd" auf die Wanderer.   » zu den Bildern

MARKTLEUGAST/STAMMBACH Schnee und Regen haben am Wochenende den Frankenwald-Marathon zu einer Herausforderung werden lassen. Die gute Laune ließen sich die 600 Teilnehmer aber weder auf der Strecke noch am Start und im Ziel in Marktleugast nehmen. Knapp ein Viertel der 44 Kilometer langen Wanderstrecke, rund zehn Kilometer, führte die Teilnehmer in den Landkreis Hof in die Marktgemeinde Stammbach als Mitausrichter. Sechs Etappen waren hier zu bewältigen.

Nachdem Morgens um 7 Uhr in Marktleugast der Startschuss für rund 600 Wanderlustige fiel, erwartete man gegen Mittag die ersten Wanderer in Stammbach. Kurz nach 12 Uhr erreichte der Stammbacher Günter Ebert das Waldkloster Muttodaya in Herrschrot als Erster. Hier wurde er vom stellvertretenden Abt Ajahn Mettiko begrüßt. Die Wanderer bekamen heißen Tee. Aus dem anfänglich starken Regen wurden dann erste Schneeschauer. Weiter ging es nach Gundlitz durch den Kellerweg in Richtung Luch zum Main-Saale Radweg. Hier hatten kleine Geister ihren großen Auftritt. Passend zum ,,Wonnemonat" Mai gab es hier Glühwein und heißen Tee.

Weiter führte der Kurs zum Singerweiher mit seinem langen Anstieg. Dort oben am Weiher wartete die "Kuttler’s Anni aus Leucherts" an ihrer Verpflegungsstation. Dort wurde das Schneetreiben immer stärker und machte den Wanderern das Laufen auf rutschigen Wegen hoch zum Stammbacher Hausberg, dem Weißenstein, zu schaffen. Dort angekommen erwartete die Teilnehmer zur Stärkung ein Kuchenbuffet. Im warmen Unterkunftshaus konnten sich die Wanderer kurz von den Strapazen erholen.

Danach ging es über den Schlangenweg und den Schmierhügel zur Friedhofskirche. Wer Lust hatte, durfte hier die Glocken läuten. Am Gemeindezentrum konnten sich die Wanderer sportlich betätigen. Weiter ging es vorbei am Eisteich hoch zum Weickenreuther Weg am Endreßen Feld zur letzten Station in Stammbach. Dort erwarteten Schneewittchen und die blühende Stiefmutter die durstigen Wanderer auf ihrem Weg nach Roth zur Gemeindegrenze Marktleugast. Mit einer ausgiebigen Brotzeit wurden die letzten vier Kilometer zur Basilika in Marienweiher und zum Ziel in Marktleugast in Angriff genommen. G.Qu.

    
    

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