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Zehn neue Tagesmütter für Stadt und Landkreis

HOF /KONRADSREUTH Berufstätige Eltern, die eine Alternative zur Kinderkrippe suchen, bringen ihre Kinder in vielen Fällen bei einer Tagesmutter unter. Bis zu fünf Kinder dürfen Tagesmütter betreuen.

Sie freuen sich auf ihre zukünftigen Aufgaben als Tagesmütter (vorne, von links) Bianca Hörl, Kursleiterin Petra Quilitz, Denise Sando, Maria Häberlein, (dahinter) Petra Hick (Stadtjugendamt Hof), Sylvia Tröger, Julia Groß, Dunja Fischer, Regina Thiel (Kreisjugendamt Hof), Jennifer Sandner, Anke Goller, Christina Zink-Dressel (Stadtjugendamt Hof), Sandra Gundel und Angelika Rädlein.  

HOF /KONRADSREUTH Berufstätige Eltern, die eine Alternative zur Kinderkrippe suchen, bringen ihre Kinder in vielen Fällen bei einer Tagesmutter unter. Bis zu fünf Kinder dürfen Tagesmütter betreuen. Dies geht jedoch nicht ohne eine Ausbildung, die über die Jugendämter läuft. Die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs ist eine Voraussetzung für die Pflegeerlaubnis vom Jugendamt. Zum ersten Mal fand nun ein Kurs in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Hof statt. Auch eine Teilnehmerin aus dem Landkreis Kulmbach nahm die Gelegenheit wahr, sich zur qualifizierten Tagesmutter ausbilden zu lassen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge trafen sich die zehn Tagesmütter nun zu ihrem letzten Kursabend in den Räumen des Kreisjugendrings Hof in Konradsreuth. Professionell präsentierten sie den zuständigen Mitarbeiterinnen der Jugendämter aus Stadt und Landkreis Hof ihr Konzept, um anschließend ihr Zertifikat zu erhalten.

Fast ein halbes Jahr lang hatte sich die Gruppe regelmäßig getroffen und sich in insgesamt 100 Stunden theoretisches und praktisches Wissen für die Tätigkeit als Tagesmutter angeeignet. Unter Leitung von Sozialpädagogin Petra Quilitz befassten sich die Frauen mit dem Alltag als Tagesmutter, entwicklungspsychologischem Wissen und diskutierten über Förderung und Bildung von Kindern ergänzend zum Elternhaus. Auch die rechtlichen und finanziellen Grundlagen der späteren selbstständigen Tätigkeit als Tagespflegeperson gehörten mit zu den Ausbildungsinhalten. Unfallverhütung, gesundheitsbewusste Lebensweise und Ernährung in der Tagespflege waren ebenso Inhalt der einzelnen Abende, wie ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind und ein Praktikum in einer Tagespflege oder in einer Kinderkrippe, um einen Einblick in den Arbeitsalltag zu erhalten.

"Die Ausbildung war kurzweilig, ging so schnell vorbei und ich fühle mich jetzt für meine Aufgabe als Tagesmutter gut vorbereitet", so der Tenor am Abschlussabend. Mit einem Lied verabschiedeten sich die Tagesmütter von der Kursleitung und wünschten ihr weiterhin Einfallsreichtum, Leidenschaft, Humor, Geduld und Verständnis, um auch im nächsten Kurs Fachwissen verständlich und lebendig zu vermitteln.

Tageseltern dürfen, sofern sie über kindgerechte Räume verfügen, außerdem ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und gesundheitlich geeignet sind, Kinder in ihrem Haushalt betreuen. Der Bedarf an Betreuungspersonen ist sowohl in der Stadt, als auch im Landkreis Hof groß.

Wer Interesse an der Ausbildung zur Tagesmutter oder zum Tagesvater hat, kann sich im Landratsamt Hof bei Regina Thiel unter Telefon 09281/57231, im Stadtjugendamt Hof bei Christina Zink-Dressel oder Petra Hick unter Telefon 09281/8151282 beziehungsweise 8151281 oder bei Kursleiterin Petra Quilitz, unter Telefon 0170/3538879 informieren oder für den nächsten Kurs vormerken lassen.

    
    

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