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Illegaler Welpenhandel belastet Tierheime

HOF/PFAFFENGRÜN/WUNSIEDEL Aus einem illegalen Welpentransport kamen Ende Dezember insgesamt 15 Welpen im Tierheim in Wunsiedel-Breitenbrunn an.

Tanja Bujak kümmert sich um eine der Französischen Bulldoggen. Den Kleinen geht es schon besser.   » zu den Bildern

HOF/PFAFFENGRÜN/WUNSIEDEL Aus einem illegalen Welpentransport kamen Ende Dezember insgesamt 15 Welpen im Tierheim in Wunsiedel-Breitenbrunn an. Bundespolizisten hatten auf der A6 bei Pleystein in der Nacht eine Limousine aus Ungarn kontrolliert und bemerkten jämmerliches Gewinsel aus Boxen und Kartons. Die beiden Schmuggler hatten insgesamt 37 Welpen verschiedener Rassen ins Auto gepfercht: Englische und Französische Bulldoggen, Malteser, Huskys, Yorkshires, Havaneser und Möpse.

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• Spenden an den Tierschutzverein Wunsiedel,

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Sechs der Welpen, drei Englische und drei Französische Bulldoggen, hat das Wunsiedler Tierheim behalten und aufgepäppelt, vier Tiere - zwei Möpse und zwei Französische Bulldoggen - haben sie ins Tierheim Pfaffengrün weitergegeben und die anderen fünf ins Tierheim Hof. "Es sind zwei Möpse und drei Französische Bulldoggen. Sie wurden, wie das häufig ist, viel zu früh von der Mutter weggenommen", berichtet Tanja Bujak, stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins Hof.

Die Kleinen sind jetzt zwischen sieben und acht Wochen alt. "Es ist unglaublich, was diese kleinen Welpen schon ertragen mussten. Flöhe, Würmer und andere Parasiten machten ihnen das Leben schwer. Ihre Ohren waren stark entzündet", erzählt Tanja Bujak. Momentan müsse noch der Durchfall, der durch Infektion und durch Stress verursacht wurde, bekämpft werden. "Wir helfen den Kleinen unter anderem auch durch tierärztliche Versorgung", sagt Bujak. Immerhin: Den Welpen, die im Hofer Tierheim untergebracht sind, geht es schon viel besser. Sie sind lebhaft und spielen miteinander. Doch momentan befinden sie sich noch auf der Quarantäne-Station, bis die Behandlungen endgültig abgeschlossen sind. Anschließend bekommen die Kleinen noch die nötigen Impfungen, danach können sie zur Vermittlung freigegeben werden. Allerdings erst dann, wenn die Behörden die Welpen den Tierheimen übereignet haben.

Auch die Welpen in Breitenbrunn und in Pfaffengrün sind mittlerweile wieder ziemlich fit. "Unsere sechs Tiere haben inzwischen gar keinen Durchfall mehr", sagt Eveline Klose, Vorsitzende des Tierschutzvereins Wunsiedel, auf Nachfrage. Und die vier Welpen in Pfaffengrün sind ebenfalls auf dem Weg der Besserung. "Wir haben alle entwurmt und auch der Durchfall wird langsam besser", berichtet Iwona Gawlik, Vorsitzende des zuständigen Tierschutzvereins Schwarzenbach/Saale, Oberkotzau, Münchberg, Helmbrechts und Umgebung (SOM).

Das alles ist für die Tierschutzvereine eine große arbeitsintensive und natürlich auch finanzielle Belastung. "Deshalb bitten wir um finanzielle Unterstützung. Jeder Cent ist willkommen", sagt Tanja Bujak.

    
    

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