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Tim Bendzko hat Recht

Das neue Jahr ist bereits eine Woche alt. Sieben Tage, in denen mindestens so viele gute Vorsätze über den Jordan gegangen sind. Ausgeruhter und ausgedehnter frühstücken - gut, funktionierte für Cora aus Hof ob des ausgedehnten Silvesterfeierns noch an Neujahr. Spätestens seit sie am 2.

Das neue Jahr ist bereits eine Woche alt. Sieben Tage, in denen mindestens so viele gute Vorsätze über den Jordan gegangen sind. Ausgeruhter und ausgedehnter frühstücken - gut, funktionierte für Cora aus Hof ob des ausgedehnten Silvesterfeierns noch an Neujahr. Spätestens seit sie am 2. Januar wieder in der Arbeit einrücken musste, wechselte sie aber zurück zur hastigen Tasse Kaffee ohne Feststoffe. Weniger trinken - war leider am 3. Januar schon "gegessen", weil bei Marco und Miriam aus Marktredwitz am Abend die Nachbars zum Christbaumschauen vorbeikamen. Und sie gingen erst kurz nach zwölf, aber es war ein schöner feuchtfröhlicher Abend. Nicht mehr rauchen - dieses Vorhaben hatte sich bei Christoph aus Konradsreuth am 4. Januar erledigt, weil sich am Freitag alle früheren Mitschüler in der ehemaligen Stammkneipe trafen. Nach dem dritten Seidla wurde er schwach und ging mit vor die Tür. Auch das tägliche Sporttreiben warf Christoph am 5. Januar über den Haufen, zu sehr plagten ihn die Beschwerden vom freitäglichen Klassentreffen auch noch am Sonntag. Was waren das früher noch für Zeiten: Drei Tage "on tour", dann einen Tag kurz ausruhen und wieder auf die Piste. Heute ist es leider andersrum.

Eine realistischere Zielsetzung hatte sich Holger aus Hallerstein für den Obersten zum Stärktrinken auf der Kösseine vorgenommen. Pro Monat ein Bier - sollte ja machbar sein. Da er ab April immer ein Stamperl Sechsämtertropfen dazu genoss, kam er letztlich nur bis Oktober, ehe ihn Wirtin Regina vorsichtshalber zur Luisenburg fuhr, wo er sichtlich angeschlagen in die Arme seiner Heidrun taumelte. Und auch am 7. Januar warf mit Luisa ein junges Mädel aus dem Frankenwald ihre Vorsätze über Bord. Sie hatte sich geschworen, von Silvester an zehn Tage lang kein Handy anzurühren. "Digital Detox" nennt sich das Neu-Deutsch. Und um wenige Tage hätte sie es ja auch geschafft. Letztlich plagte sie am siebten Tag des Jahres dann aber doch die Neugier. Und siehe da: Tim Bendzko hatte Recht. Es waren sogar über 148 Mails, die sie checken musste, sowie weit über 200 Whats-App-Nachrichten. Kurzum: Wir machen weiter wie 2019. Happy New Year !

    
    

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