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Raus aus den Federn

Lange hatten sie sich schon drauf gefreut, nun ist es endlich so weit: Gerti und Heinz machen gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar eine Flusskreuzfahrt auf der Donau.

Lange hatten sie sich schon drauf gefreut, nun ist es endlich so weit: Gerti und Heinz machen gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar eine Flusskreuzfahrt auf der Donau. Ein bisschen Aufregung schwingt schon mit, als sie sich winkend über die Reling beugen und in Passau Richtung Budapest starten.

Die nächsten Tage nutzen sie allen Komfort, den der Kreuzfahrtdampfer zu bieten hat: Sie faulenzen in den Liegestühlen an Deck, schlemmen sich durchs Buffet und tanzen auch mal zur Musik der Bordkapelle. Der Höhepunkt sind die täglichen Ausflüge, denn die Städte an der Donau haben viel zu bieten. Viel zu schnell verfliegt die Zeit und so ist auch schon der letzte Abend angebrochen. Nach einem opulenten Mahl verschwinden Gerti und Heinz in ihrer etwas beengten, aber komfortabel ausgestatteten Kabine und packen ihre Koffer. Als alles erledigt ist, vergewissert sich Heinz bei seiner Gattin, ob sie auch den Wecker richtig gestellt habe: Um 6 Uhr müssen sie allerspätestens raus aus den Federn, da es nur noch ein Frühstück gibt, ehe sie von Bord gehen müssen. Und die Koffer werden schon um 7 Uhr abtransportiert, also herrscht eine gewisse Unruhe, ob sie auch wirklich alles eingepackt und sicher verstaut haben. "Leg dich jetzt endlich hin und gib‘ Ruhe", brammelt Gerti und tatsächlich schläft Heinz bald ein. Ruhig ist es dennoch nicht, denn sein ohrenbetäubendes Geschnarche raubt Gerti den Schlaf.

Als sie endlich - ENDLICH - eingeschlafen ist, schreit es auf einmal entsetzt neben ihr: "Schnell, wir müssen aufstehen ! Es ist 6.57 Uhr, wir haben verschlafen !" Mit einem Mal ist Gerti hellwach, springt aus dem Bett und die beiden rennen wie zwei aufgescheuchte Hühner durch die Kabine. Katzenwäsche, Klamotten anziehen und das Waschzeug noch schnell im Koffer verstauen, der ja gleich abgeholt wird. Puh, gerade noch geschafft !

Doch als Gerti ihren Blick auf den Radiowecker schweifen lässt, kann sie‘s nicht fassen: 4 Uhr ! Da hat Heinz in seiner aufgeregten Angst wohl geträumt, dass sie verschlafen haben: Und dann auf dem Radiowecker 6.57 Uhr statt 3.57 Uhr gelesen.

So kommt‘s, dass Gerti dann doch noch ein paar Stunden Schlaf abbekommt - und beide später herzlich lachen ob dieses nächtlichen Abenteuers.

    
    

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