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Trinken nicht vergessen !

Ach, was war das die letzten Tage für eine Hitze. Allerorten wurden Temperatur-Rekorde geknackt und jeder war froh über ein halbwegs schattiges Plätzchen. Selbst im sonst eher unterkühlten Oberfranken schwitzte man wie selten zuvor.

Ach, was war das die letzten Tage für eine Hitze. Allerorten wurden Temperatur-Rekorde geknackt und jeder war froh über ein halbwegs schattiges Plätzchen. Selbst im sonst eher unterkühlten Oberfranken schwitzte man wie selten zuvor. Zum Glück gab es von allen Seiten wertvolle Tipps, wie man sich während einer solchen sommerlichen Hitzewelle am besten verhält: drinnen oder zumindest im Schatten aufhalten, nicht anstrengen und - ganz wichtig - viel trinken !

Diesen Rat zu befolgen, fällt dem Durchschnitts-Franken natürlich nicht allzu schwer. Bei über 30 Grad im Schatten rinnt der gut gekühlte Gerstensaft nämlich umso besser durch die ausgedörrten Kehlen. So hat der Getränkefachhandel derzeit Hochkonjunktur. Und zum Glück ist momentan auch Festla-Zeit, so muss man(n) auch unterwegs nicht befürchten, plötzlich zu dehydrieren. Es sei denn, man ist Gast auf dem falschen Fest. So soll es, unbestätigten Gerüchten zufolge, schon den ein oder anderen Eklat gegeben haben, weil überaus besorgte Helikopter-Muttis auf Kindergarten- und Schulfesten durchgesetzt haben, dass keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden. Und ja: Auch Bier und Radler sind alkoholische Getränke. So bleibt dem Papa mal sauber die Kehle trocken, während er dem Nachwuchs stundenlang angestrengt lächelnd und klatschend beim Singen und Tanzen zusieht.

Nicht viel besser erging es dieser Tage auch Rudi. Dessen Kinder sind zwar schon längst aus dem Haus, doch stattdessen unternimmt er mit seiner Frieda jetzt regelmäßig Tagesausflüge mit den örtlichen Vereinen. Da ist die Stimmung stets prächtig und meistens auch schon im Bus für flüssige Verpflegung gesorgt. Aber ausgerechnet in der vergangenen Woche bleibt Rudi auf dem Trockenen sitzen, denn beim Ausflug der Gymnastik-Damen ist nur perlender Prosecco an Bord. Darauf kann der eingefleischte Biertrinker gerne verzichten. Umso mehr freut er sich, als der Busfahrer um 9 Uhr in Oberbayern die erste Raststätte ansteuert. Beschwingt stellt sich Rudi in die Schlange an der Getränkeausgabe und kräht, noch bevor der Kunde vor ihm sein Wechselgeld eingepackt hat: "Ein Bier bitte. Ein großes !" Die nette Dame hinterm Tresen allerdings schüttelt bedauernd ihr Haupt. "Tut mir leid, vor 10 Uhr gibt es bei uns keinen Alkohol." Doch Rudi ist in diesem Fall nicht wählerisch: "Macht nichts, dann geben Sie mir halt ein Glas Wein . . ."

    
    

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