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Alles für die Katz

Katzenbesitzer sind mitunter sehr eigen, wenn es um das Wohl ihrer geliebten Stubentiger geht. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut, um dem pelzigen Mitbewohner den Himmel auf Erden zu bereiten. Auch Erika ist da keine Ausnahme.

Katzenbesitzer sind mitunter sehr eigen, wenn es um das Wohl ihrer geliebten Stubentiger geht. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut, um dem pelzigen Mitbewohner den Himmel auf Erden zu bereiten. Auch Erika ist da keine Ausnahme. Für ihre Katzen macht sie am Tag auch hundert Mal die Terrassentür auf und wieder zu, befüllt emsig unzählige Futternäpfe mit exquisitem Inhalt und sorgt sich auch sonst rührend um ihre Tierchen.

Und die Katzen danken es ihr freilich mit bedingungsloser Zuneigung. Vor allem der kleine Pascha ist "Mamas Liebling" und frönt jeden Abend einem besonderen Ritual: Bevor er sich in sein Katzenbettchen verkriecht, kommt er zu Erika auf die Couch, um ausgiebig mit ihr zu kuscheln. Wohlig schnurrend lässt er sich dann von Frauchen das Bäuchlein kraulen und geht nicht eher schlafen, bis er seine Extraportion Streicheleinheiten bekommen hat.

Umso größer ist der Schock für den liebesbedürftigen Kater, als Erika zur Kur muss. Jeden Abend sitzt er seitdem unschlüssig vor dem Sofa und zieht irgendwann unverrichteter Dinge mit hängendem Schwanz traurig weiter in sein Bett. Herrchen wäre zwar theoretisch auch noch da, doch das ist selbstverständlich kein adäquater Ersatz.

In der hunderte Kilometer entfernten Kurklinik ist Erika indes außer sich vor Sorge um ihren unterschmusten Kater. Bis ihr die zündende Idee kommt: Jeden Abend, nachdem sie mit ihrer besseren Hälfte telefoniert hat, bekommt nun Kater Pascha den Telefonhörer an sein plüschiges Ohr gehalten. Andächtig lauscht er dann dem lieblichen Stimmchen seines Frauchens. Und siehe da: Schon bald kriegt sich der Stubentiger wieder ein und kuschelt ersatzweise doch mit Herrchen. Ob’s nun die Einlassungen Erikas waren oder der Kater die einsamen Abende einfach leid war, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben . . .

    
    

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