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Leise und laute Töne beim Festival Mediaval

SELB Der Selber Goldberg ist ein bekannter Ort zum Feiern und zum Entspannen. Einmal im Jahr ist er aber vor allem eins: Ein Ort der Entschleunigung vom hektischen Alltag.

Die Schotten von "Saor Patrol" entführten die Besucher des Festivals Mediaval in die Highlands. Mit kräftigen Dudelsackpassagen befeuerten sie auf der Bühne den Kampf der Schotten um Unabhängigkeit.  

SELB Der Selber Goldberg ist ein bekannter Ort zum Feiern und zum Entspannen. Einmal im Jahr ist er aber vor allem eins: Ein Ort der Entschleunigung vom hektischen Alltag. Dann versetzen sich die Menschen beim Festival Mediaval in eine längst vergangene Zeit zurück.

Auch in seiner siebten Auflage bewies das Festival Mediaval, warum es zu Recht zu Europas bedeutenden Mittelalterfesten zählt. An vier Tagen verwandelten die Organisatoren des Festivals und die mehr als 10 000 Besucher, von denen viele in Gewandungen kamen, den Selber Goldberg in ein mittelalterliches Feldlager. Das Rahmenprogramm, das von Kleinkunst und Varieté über Workshops bis hin zum Auftritt eines lebensgroßen Drachens reichte, zog die Mittelalter-Fans in ihren Bann.

Bereits am Donnerstag weihten die Organisatoren das Piratenfloß auf dem Haidtteich ein. Den dortigen Festivalbereich konnten auch Gäste ohne Eintrittsbändchen besuchen. Das Haupttreiben spielte sich jedoch wie in den vergangen Jahren auf den Märkten, im Lager und auf den beiden Bühnen ab.

In diesem Jahr erklang zum Festival hauptsächlich schottische und irische Musik. Neben über 30 Musikgruppen traten als Headliner "Saor Patrol", "Subway to Sally" und "The Dublin Legends", die ehemaligen "Dubliners", auf. Mit Kilts, wallenden Bärten und einem Dudelsack im Gepäck versprühten "Saor Patrol" aus Schottland Braveheart-Atmosphäre auf dem Goldberg. Dabei stand ihr Auftritt auch unter dem Eindruck des Unabhängigkeits-Referendums, in dem die Schotten über eine Abspaltung Schottlands abgestimmt haben. Weniger politisch, dafür musikalisch-progressiv ging es bei "Subway to Sally" zur Sache. Mit vielen neuen und alten Liedern brachte die Folk-Metal-Gruppe ihr Publikum zum Feiern, Tanzen und Mitsingen.

Der Höhepunkt des Sonntagabends war der Auftritt der "Dublin Legends". Sie brachten irische Weisen ohne große Show auf die Bühne und zogen dennoch das Publikum in ihren Bann. Rockiger wurde es mit der belarussischen Gruppe "Irdorath", die auch Fans aus ihrer Heimat mitgebracht hatten. Sie tanzten in Trachtengewändern und bunten Bändern in den Haaren. Chr. Michael

NÄCHSTES JAHR TANZEN DIE KELTEN

Während das siebte Festival Mediaval gerade zu Ende gegangen ist, planen die Veranstalter bereits die achte Auflage. Sie wird unter dem Eindruck der keltischen Musik stehen. Auch der erste mittelalterliche Zirkus der Neuzeit, der "Cirque de Mediaval", ist in Planung. Die Mittelalterfans dürfen also gespannt sein, was sich Organisator "Bläcky" Schwarz und sein Team ausdenken, damit der Goldberg auch im nächsten Jahr seinem Ruf als Rückzugsort aus der Moderne gerecht wird.


    
    

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